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Business Lösungen

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Mitwirkende

Beschreibung

Hier findest du interessante Tipps und Trick rund um unsere Business Produkte. 

Beiträge in diesem Expertentipp-Bereich

ThinkWell

Die Umstellung auf PHP7 ist ein wichtiger Schritt, damit deine Webseite funktionstüchtig bleibt. Wir möchten dich dabei begleiten und informieren dich hiermit über wichtige Neuerungen und Schritte.

 

PHP7 ist bereits seit drei Jahren verfügbar und alte PHP Versionen werden zunehmend zum Sicherheitsrisiko. Deshalb möchten wir dich dabei begleiten deinen Magenta Webhost auf eine gültige PHP Version umzustellen und Anpassungen so gering als möglich zu halten. Bei einer Umstellung profitierst du nicht nur von einer besseren Sicherheit gegenüber anderer PHP Versionen, sondern auch einem Geschwindigkeitszuwachs beim Ausführen von PHP Code mittels Skripte oder auch den typischen Content-Management-Systemen ala Wordpress, Joomla oder Typo3.

 

Umfangreiche Änderungen zu PHP7

Im offiziellen PHP-Manual findst du eine ausführliche Dokumentation unter dem Namen Migration von PHP 5.6.x nach PHP 7.0.x. Es wurden in der neuen PHP Version diverse Funktionen entfernt, die in PHP5 gängig waren. Es kann deshalb sehr wahrscheinlich passieren, dass Skripte oder CMS-Systeme die nicht für PHP7 entwickelt wurden, nicht mehr lauffähig sind.

 

Möchtest du nicht die ganzen Dokumente im PHP-Manual lesen, dann kannst du dich bei der Migration vorrangig auf zwei Dinge fokussieren: Anpassung deiner mySQL-Befehle und der ereg-Befehle.

 

Neue MySQL-Erweiterungen

Durch eine Umstellung auf PHP7 wird dir auffallen, dass du die alten MySQL-Erweiterungen wie mysql_query() nicht mehr nutzen kannst. In PHP7 bedient man sich stattdessen mit modernen MySQLi- oder PDO-Erweiterungen. Wir empfehlen dir alle MySQL-Anweisungen auf eine der neuen Erweiterungen umzuschreiben.

 

Sollte dies jedoch zu aufwendig oder zu langwierig sein, dann kannst du temporär auch einen MySQL Wrapper for MySQLi verwenden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Haftung für den Link oder den Code übernehmen können und diesen auch nur bedingt und temporär empfehlen.

 

Dieser Wrapper bzw. Code mappt deine alten mysql_* Befehle auf die MySQLi-Erweiterung um. Somit lassen sich auch die meisten Anwendungen die für PHP5 konzipiert wurden unter PHP7 weiterhin nutzen. Doch nochmal: Bitte passe so schnell als möglich deinen Code für PHP7 an.

 

Ereg-Befehle werden zu Preg-Befehle

Eine weitere große Änderung in PHP7 ist, dass das Suchen und Ersetzen mittels regulärer Ausdrücke entfernt wurde. Neu ist hingegen das Suchen und Ersetzen mittels preg_* Befehle. Die Änderung ist im Wesentlichen der Befehl an sich und ein spezielles Zeichen zu Beginn und am Ende des regulären Ausdrucks.

 

Auch hier gibt es für Notfälle einen externen Wrapper for PHP ereg extension der es ermöglicht, dass die veralteten ereg-Befehle weiterhin genutzt werden. Wir weisen auch hier ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Haftung für den Link oder den Code übernehmen können und diesen auch nur bedingt und temporär empfehlen.

 

Kein Extended Support für PHP5

Im Internet wirst du auch Mitbewerber finden, die gegebenenfalls Support bzw. Unterstützung für alte PHP-Versionen wie PHP 4.0, PHP 5.2, PHP 5.4, PHP 5.5 oder PHP 5.6 anbieten. Wir möchten dir davon abraten, da diese Versionen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko darstellen und ein potentielles Ziel für Hacker oder Angreifer darstellen. Immerhin schützt du dein Haus oder deine Wohnung ja auch nicht mit einem Duschvorhang nur weil es man tun könnte. ;)

 

Wichtige Schritte vor der Umstellung

Bevor du mit der Umstellung deiner PHP Version beginnst, mache bitte ein Backup deiner Webhosts-Inhalt und deiner Datenbanken. Bitte sicher die Daten nicht auf deinem Webhost selbst, sondern auf einer separaten Festplatte oder ähnlichem. Wir empfehlen grundsätzlich den Kontakt zu Experten, sollte dir die Funktionalität deiner Webseite oder unseres Webhost-Produkts nicht so vertraut sein. Du kannst dir damit viel Zeit und Nerven sparen.

 

Warte zudem nicht zulange mit der Umstellung. Eine eingesetzte PHP Version unter 7.1 ist unsicher und langsam. Desto länger du mit der Umstellung wartest, desto teurer wird diese meist auch da dann plötzlich alles schnell gehen muss.

 

Fragen und Antworten zu diesem Thema

Mein CMS funktioniert seit der Umstellung auf PHP7 nicht mehr richtig, was kann ich tun?

In der Regel sind alle gängigen CMS Systeme für PHP7 entwickelt. Wir möchten dich deshalb direkt zu dem Hersteller oder Entwickler verweisen, der dir die notwendige Unterstützung bieten kann. Meistens kann das Problem mit einem Update des CMS-Systems behoben werden.

 

Funktionieren meine alten MySQL-Befehle auch unter PHP7?
Womöglich nicht. Wir empfehlen ein Updates des Codes auf die neuen MySQLi- bzw. PDO-Erweiterungen. Temporär kann auch ein kleines Skript eingebunden werden, dass die alten MySQL-Befehle auf die neue MySQLi-Erweiterung mappt.

 

Könnt ihr mir bei meinem PHP Code weiterhelfen?

Wir bieten leider keinen persönlichen Support für Programmierungen oder dessen Support an. Dies würde den Rahmen unter der Vielzahl an Programmiersprachen und dessen Kenntnis sprengen. Bitte wende dich an Experten die sich auch die Zeit nehmen und das Wissen mitbringen, das dafür notwendig ist.

 

Gibt es eine Anleitung für die erwähnte Umstellung?
Ja, die gibt es: B2B_Webhost-PHP_Benutzerhandbuch

 

 

Señor Bizniz

Wie kann man als Magenta Business Kunde eigentlich seine E-Mails ohne Outlook und Co abrufen? Dafür haben stellen wir das Magenta Webmail zur Verfügung, das mit jedem Browser standortunabhängig, rund um die Uhr aufgerufen werden kann. Doch unser Webmail dient nicht nur zum Senden und Empfangen von E-Mails. Es kann noch viel mehr und das möchten wir dir in diesem Beitrag kurz näher bringen.

Was benötige ich für Magenta Webmail?

Das Magenta Webmail existiert zur Zeit (Stand Jänner 2020) in zwei Versionen: Einmal für Magenta Mobil-Kunden und einmal für Magenta Kabel/Festnetz- bzw. Domain/Webhost-Kunden. Das hat systembedingte Gründe auf die wir aber in diesem Artikel nicht näher eingehen.

Wichtig ist zu wissen, dass diese Übersicht sich auf das Webmail der Kabel/ Festnetz- bzw. Domain/Webhost-Kunden beschränkt.

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Du benötigst also für Magenta Webmail

  • ein Business Internet Produkt oder ein Home&Office Produkt
  • oder eine Business Domain
  • oder einen Business Webhost bei dem wir die Maileinstellungen der Domain verwalten

 

Klickt man auf unserer Magenta Business Website auf das kleine Briefchen am oberen rechten Rand, so kann man in unser Webmail einsteigen, das einige Funktionen bietet, die wir euch hier kurz mal vostellen wählen. Alternativ kann man auch über die Seite webmail.mymagenta.business einsteigen.

Ach übrigens: Magenta Webmail steht in Deutsch und in Englisch zur Verfügung und kann am unteren Ende der Seite eingestellt werden.

 

Ach übrigens: Magenta Webmail steht in Deutsch und in Englisch zur Verfügung und kann am unteren Ende der Seite eingestellt werden.

 

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Als grundsätzlicher Login gilt immer die jeweilige E-Mail Adresse und das zugehörige Passwort. Wenn du dein Passwort für die entsprechende E-Mail Adresse vergessen hast, dann kannst du das Passwort nur ändern. Beachte aber, dass dann alle Anwendungen (Outlook, Apps, etc.) die auf dieses E-Mail Konto Zugriff haben, den Zugriff durch eine Passwortänderung verlieren.

 

Wie setze ich mein Magenta E-Mail Passwort zurück?

Solltest du dein Mailpasswort als Domain-oder Business Internet Kunde tatsächlich vergessen haben, ändere es bitte in unserem Kundenportal

Als Home&Office Kunde kannst du das Passwort deiner Mailadresse in MeinMagenta ändern.

 

Nach hoffentlich erfolgreicher Anmeldung kommst du zu einer kleinen Übersichtsseite, die du auch auf deine Bedürfnisse anpassen kannst. So kannst du die Seite personalisieren oder auch diverse Widgets hinzufügen.

 

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Übersicht über deinen Posteingang, diverse Ordner und die gesendeten Emails erhälst du, wie du vielleicht schon erraten hast, beim Klick auf den Karteireiter Email. Hier kannst du Mails lesen, Ordner erstellen, um dir einen besseren Überblick zu schaffen, schreiben und direkt von Server löschen.

Wenn du Mails komplett löschen willst, musst du zuerst einstellen, dass sie nicht mehr in den Papierkorb abgelegt werden.

 

Du kannst Mails auch ganz nach Belieben sortieren oder auch die Ansicht ändern. 

 

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Einstellungen im Webmail

Mit einem Klick auf die drei Punkte am rechten Fensterrand kommst du unter Anderem in die Einstellungen.

 

Hier haben wir einige Beispiele angeführt.

Wenn du das gesamte Ausmaß der Einstellungen unseres Webmails erleben willst, kann ich dir nur nahelegen, das ganze selbst zu Erkunden. 

Die relevantesten Einstellungen findest du unter dem Punkt Email.

 

So kannst du hier auch gelöschte Mails unwiderruflich vom Server löschen, Abwesenheitsnachrichten oder Mailweiterleitungen einrichten und auswählen ob du beim Weiterleiten von Mails den Originaltext zitieren willst.

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Mit der Funktion IMAP-Abonnements ändern kannst du auch diverse Ordner ausblenden. Wenn du also Ordner erstellt hast, die du dann nicht sehen kannst, lohnt es sich hier einen Blick in die Einstellungen zu werfen.

 

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Drive Funktion

Du hast bei unserem Webmail 1 GB zusätzlichen Cloudspeicher integriert, aus dem du auch Dateien freigeben kannst, was dir eine brauchbare Alternative bietet, wenn du mehr als 20MB per Mail versenden willst. Du findest ihn unter dem Karteireiter Drive. 

 

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Ich hoffe ich konnte dir einen guten Überblick geben. Wenn du jedoch Fragen hast, hinterlasse doch einen Kommentar, ich werde versuchen deine Frage zu beantworten.

 

Für individuellen Support wende dich bitte an unsere B2B Serviceline 0676 20 333, hier sind wir 24/7 für deine Anfragen erreichbar.

 

FAQ's

Wie viel Speicherplatz habe ich in meinen Postfächern?
Die Postfächer haben einen Speicherplatz von 5 GB, dieser Wert lässt sich nicht verändern, du hast also keine Möglichkeit mehr Speicherplatz pro Postfach zu erwerben und auch wir im technischen Support können diesen nicht erweitern.

 

Wie große Anhänge kann ich versenden?
Die obere Grenze beim Versenden von Anhängen befindet sich bei etwa 20 MB. Solltest du größere Dateien freigeben wollen, kannst du jedoch die Drive Funktion unseres Webmails verwenden.

 

Was genau ist der Unterschied zwischen POP und IMAP?

POP und IMAP sind zwei verschiedene Protokolle, mit denen du deinen Mailaccount in deinem Email Client (z.B. Outlook oder Apple Mail) verwenden kannst. 

Einfach erklärt liegt der Unterschied darin, dass POP die Mails vom Server lädt und lokal auf deinem Gerät abspeichert. Bei IMAP werden deine Emails inklusive Ordner auf all deinen Geräten synchronisiert. Bitte beachte, dass eine parallele Verwendung von POP und IMAP keinen Sinn ergibt, da du damit riskierst, dass du deine Mails nur auf einem Gerät, oder doppelt ins selbe Postfach bekommst. Die Servereinstellungen für deinen Email Client sind: 

 

POP-Serveradresse: mail.mymagenta.business – Port 995 (mit SSL) 

IMAP-Serveradresse: mail.mymagenta.business – Port 993 (mit SSL) 

SMTP-Serveradresse: mail.mymagenta.business – Port 465 (mit SSL) 

 

 

ThinkWell

Was tun bei Problemen mit der Internetverbindung? Was kann man selbst prüfen ohne den Kundenservice zu kontaktieren? Und ist wirklich die Internetverbindung zu langsam bzw. offline oder gibt’s nicht doch ein anderes Problem? Wir haben diesmal 12 Tipps für dich gesammelt, wenn die Verbindung ins Internet nicht so ganz flott geht, wie man es gewohnt ist oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr vorhanden ist.

 

Ganz wichtig: Alle Tipps sind aus vielen Situationen gesammelt und können bei dir zutreffen, müssen aber nicht. Versuche demzufolge jeden Tipp durchzulesen und insofern auszuprobieren, wenn er für dich wenig Aufwand bedeutet und du auch Nerven dafür hast. Manche sind recht schnell durchgeführt, andere brauchen etwas mehr Zeit können sich für die Zukunft jedoch positiver auswirken. Auf alle Fälle stehen dir unsere Kolleginnen und Kollegen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

 

Tipp Nr 1: Alle Rechnungen beglichen?

Es ist zwar ärgerlich und für viele auch peinlich, doch es kommt öfters vor als man denkt: Die eine oder andere Rechnung wurde nicht eingezahlt und der Anschluss ist nun gesperrt. In diesem Fall müssen die offenen Rechnungsbeträge so schnell als möglich beglichen werden, damit der Anschluss wieder aktiviert werden kann.

 

Ein Tipp am Rande: Umstellen auf E-Bill mit Einzugsermächtigung. Somit werden alle Rechnungen automatisch beglichen und Rechnungskontrollen können bequem via PDF vorgenommen werden. Dies kann man als Business Kunde übrigens ganz einfach im Customer Service Center durchführen.

 

Tipp Nr 2: Houston... haben wir ein Problem oder nur ich?

Wenn ein PC, Laptop oder Smartphone nicht mehr ins Internet kommt, so muss nicht zwangsläufig der ganze Anschluss offline sein. Am besten lässt sich die Ursache insofern eingrenzen, dass man mehrere Endgeräte prüft. Gibt es z.B. im Heimnetzwerk zwei Computer und der eine kann nach wie vor im Internet surfen der andere jedoch nicht, so ist die Ursache zu 99% auf dem zweiten Computer zu suchen. Das ist übrigens auch dann der Fall, wenn ein Computer mit voller Geschwindigkeit im Internet surft und der andere nicht. In diesem Fall empfehle ich übrigens auch eine intensive Suche nach Computerviren oder andere Schadsoftware.

 

Tipp Nr 3: Ein Reboot löst oft viele Probleme

Die typische Frage unsere Kollegen im Callcenter lautet „Haben Sie das Modem oder den PC schon neu gestartet?“ – viele unserer Kunden finden diese Frage oft lächerlich und bestätigen das obwohl hin und wieder das Gegenteil der Fall ist. Dies endet dann in einem recht langem Supportgespräch die dem Kunden erstens Zeit und zweitens auch Nerven kostet. Irgendwann wird dann doch das eine oder andere Gerät neu gestartet und es funktioniert alles wie gewünscht.

 

Was ist passiert? Wenn das Modem schon länger online ist bzw. läuft so kann es passieren, dass Routinen im Modem selbst durch die vorgenommene Programmierung nicht mehr ganz rund laufen. Wie bei einem PC der immer langsamer wird desto mehr Programme man öffnet und desto länger dieser läuft. Die beste Abhilfe ist ein Neustart beider Geräte. Für das Modem empfehle ich persönlich den Stromstecker zu ziehen, ca. 10-20 Sekunden zu warten und erst dann den Strom wieder anzustecken.

 

Tipp Nr 4: Netzwerkadapter eingeschalten?

Klingt komisch, ist es auch. Denn die Sache mit dem deaktivierten Netzwerkadapter ist gerade durch Tastaturkürzel und einem Auslösen der selbigen schnell passiert. Einmal falsch gedrückt und schon hat man seine WLAN-Karte deaktiviert. Deshalb am besten den Status der Netzwerkadapter prüfen. Vielleicht ist ja das LAN-Kabel auch nicht richtig eingesteckt und schon ist das Surfvergnügen eingeschränkt. Übrigens: Wenn es mit dem WLAN gar nicht klappt, dann empfiehlt sich die Verbindung mit einem LAN-Kabel zu testen. Unter Windows hilft es auch oft, den jeweiligen Netzwerkadapter einfach mal zu deaktivieren, kurz zu warten und wieder zu aktivieren.

 

Tipp Nr 5: WLAN Störquellen reduzieren

Wer Probleme mit dem WLAN Signal und dessen Verbindung hat, dem lege ich eine genaue Prüfung seiner Umgebung ans Herz. Ein WLAN Router sollte immer höher platziert werden als dessen Empfänger. Jedes andere Gerät mit kabellosen Verbindungen (Wie z.B. ein Babyphone, Bluetooth Kopfhörer, etc.) kann das WLAN Signal jederzeit negativ beeinflussen. Ein Mindestabstand von ca. 2-3m zu anderen Signalquellen sollte angestrebt werden. Desto näher man sich übrigens beim WLAN-Empfänger befindet, desto besser sollte auch der WLAN Empfang an sich werden bzw. sein.

 

Tipp Nr 6: Eigene Netzwerkkomponenten prüfen

Einige unserer Kunden verwenden neben dem Magenta Modem/Router noch weitere Netzwerkkomponenten wie z.B. eigene Router oder Repeater. Das auch diese Endgeräte dem Phänomen „Nach einem Reboot ist alles gut“ unterliegen, liegt auf der Hand. Doch sollte dies nicht zum Erfolg führen so stelle bitte sicher, dass eine Internetverbindung zwischen dem Endgerät (also z.B. einem Laptop) und unserem Magenta Modem ohne eigene Netzwerkkomponenten funktioniert. Ist dies der Fall, dann ist die Fehlerursache im eigenen Netzwerk zu suchen.

 

Ein Tipp am Rande: Verwendet das eigene Netzwerkgerät, also z.B. der zusätzliche Router eine eigene Konfiguration, dann ist diese auf Fehlerquellen zu prüfen. 

 

Tipp Nr 7: Firewall Konfiguration

Zum Schutz im Internet gibt es Firewalls. Manche sind Hardware-basierend, andere Software-basierend. Letzteres kann man sogar gratis beziehen bzw. ist unter Windows sogar enthalten. Erfährt diese Software im Hintergrund ein Update, dann kann die Internetverbindung schon mal den Geist aufgeben bzw. beeinträchtigt sein. Am einfachsten erkennt man das, wenn man einfach mal die Firewall deaktiviert und dann versucht eine Webseite anzusurfen. Funktioniert das ohne Probleme, bei eingeschalteter Firewall jedoch nicht mehr, so ist die Quelle des Problems einwandfrei identifiziert.

 

Tipp Nr 8: Ping DNS

Diesen Tipp kennst du eventuell auch von unseren Servicemitarbeiterinnen und Servicemitarbeitern. Klicke unter Windows auf Start > Ausführen (oder Windows-Taste + R) und gebe den Befehl cmd ein.

 

Windows Ausführenfenster

 

Nach einem Klick auf Enter bzw. OK wirst du mit einem DOS-Fenster konfrontiert. Keine Sorge, das ist nur eine Emulation innerhalb von Windows. Gib in diesem Fenster nun den Befehl ping 8.8.8.8 ein und drück auf Enter. Es werden durch diesen Befehl 4 kleine Pakete an den DNS-Server von Google gesendet. Dadurch kannst du erkennen, ob du grundsätzlich online bist, denn man kann davon ausgehen, dass die DNS-Server von Google wohl kaum offline sind.

 

ping 8.8.8.8

 

Ist in dem Fenster die Zeile Pakete Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 erkennbar, dann funktioniert grundsätzlich deine Internetverbindung. Wurden hingegen alle Pakete verloren oder nur ein paar, dann ist deine Verbindung ins Internet fehlerhaft. Versuche dich dann an den vorherigen Tipps zu orientieren.

 

Tipp Nr 9: Ping Domain

Wenn der vorherige Tipp funktioniert hat, aber trotzdem keine Webseiten aufgerufen werden können, dann scheitert es wohl am DNS. Unter dem Artikel https://community.magenta.at/blogs/entry/186-was-ist-eigentlich-eine-domain/ habe ich ja bereits erklärt, dass hinter jeder Adresse wie google.com auch ein Server mit einer IP-Adresse steht. Im vorherigen Tipp haben wir geprüft ob IP Adressen im Internet erreichbar sind. Doch funktioniert auch die Umwandlung von Domainname auf IP Adresse?

 

Öffne wieder ein DOS Fenster, sofern du es schon geschlossen hast und gib nun den Befehl ping google.com ein.

 

ping www.google.com

 

Ist in dem Fenster die Zeile Pakete Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 erkennbar, dann funktioniert deine Internetverbindung. Doch Sie ist eventuell langsam oder es gibt noch andere Probleme, wie z.B. im nächsten Tipp erwähnt. Wurden hingegen alle Pakete verloren aber im vorherigen Tipp alle Pakete empfangen, dann sind deine DNS Einstellungen fehlerhaft oder die eingetragenen DNS-Server sind aktuell offline.

 

Wie kann man einen anderen DNS Server verwenden?

Normalerweise werden die DNS Server von Magenta bei jedem unserer Kunden automatisch eingetragen. Allerdings kann man auch andere DNS Server eintragen. z.B. jene von Google. Dazu öffnet man einfach die Systemsteuerung unter Windows und wechselt zu den Netzwerkverbindungen bzw. den Netzerwerkadaptern. Hat man seinen Netzwerkadapter identifiziert, mit dem man verbunden ist, so ist dieser mit der rechten Maustaste anzuklicken und im Dropdownmenü der Eintrag Eigenschaften auszuwählen:

 

adapter_eigenschaften.png.bfb060122badcf26fa38d059fca53824.png

 

Danach navigierst du zum Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klickst wieder auf Eigenschaften:

 

eigenschaften-lan_verbindung.png.3838179f11292b8183a26b059393b742.png

 

In diesem Fenster kannst du nun im unterem Abschnitt die eigenen DNS Server eintragen. Bitte stelle jedoch sicher, dass du gültige DNS Server verwendest und dich auch nicht vertippst - sonst funktioniert zwar deine Internetverbindung aber du kannst keine Webseiten mehr aufrufen. In diesem Beispiel sind übrigens die gültigen Google DNS Server angeführt:

 

eigenschaften-lan_verbindung_dns_8888.png.f0aa3e5072a09a82888b97f6b2457920.png

 

Ein ganz persönlicher Tipp am Rande: Man ist dazu geneigt das neue Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6) zu verwenden. Klingt neuer und in gewissen Foren preist man es als Zukunft an. Allerdings ist diese Zukunft zum Teil noch etwas weit entfernt. Soll heißen, wenn du deinen Laptop oder PC auf das v6 Protokoll konfigurierst, versteht eventuell dein Router oder dein Drucker nicht mehr deinen PC. Dies kann soweit gehen, dass du nicht einmal mehr online kommst um nach Hilfe zu "googeln". IPv6 ist sicher mal die Zukunft, allerdings noch nicht in diesem Jahr.

 

Tipp Nr 10: Eine Wartung bzw. einen Ausfall erkennen

Unser Netz ist eines der stabilsten überhaupt. Damit das so ist, werden regelmäßige Wartungen und Ausbauten vorgenommen. In diesem Zeitraum kann es passieren, dass dein Anschluss kurzzeitig offline ist oder nicht so ganz rund läuft. Unsere Techniker sind jedoch bestrebt, jeden Ausfall so kurz wie möglich zu halten. Künftige Wartungsarbeiten werden auf unserer Webseite unter https://www.magenta.at/business/stoerungsabfrage/ angekündigt.

 

Tipp Nr 11: Du bist gar nicht offline

Ja, auch das haben wir schon öfters im Service erlebt. Es wird eine bestimmte Webseite versucht aufzurufen und diese wird aber einfach nicht geladen. Man startet das Modem neu, den PC, doch nichts hilft.

 

Es stellte sich heraus, dass unser Kunde gar nicht offline war, ganz im Gegenteil alles funktionierte einwandfrei. Nur die besagt Webseite hatte Probleme und war für einen Tag nicht erreichbar. Deshalb am besten auch andere Webseiten aufrufen, wenn es mal nicht so ganz mit der Internetverbindung klappt. Vielleicht liegt das Problem ja doch ganz woanders. Die Webseite http://www.downforeveryoneorjustme.com/ prüft übrigens diese Situation für dich. Sprich ist die gewünschte Webseite nur für dich nicht erreichbar oder für alle anderen auch nicht.

 

Tipp Nr 12: Zeit für ein Upgrade

Wenn die Internetverbindung zwar grundsätzlich funktioniert, aber die Geschwindigkeit doch eine ISDN Verbindung von vor 20 Jahren gleicht, dann sollte man die Gelegenheit nutzen und mal seinen Vertrag prüfen. Vielleicht gibt dieser nämlich nicht viel mehr Geschwindigkeit her als eigentlich möglich wäre. Unsere aktuelle Produktpalette findest du übrigens unter https://www.magenta.at/internet/internettarife bzw. für B2B Kunden unter https://www.magenta.at/business/internet-festnetz/alle-internettarife

 

 

Ich hoffe diese 12 Tipps haben eventuell das eine oder andere Problem behoben und dir steht einem schnellen Surferebnis nichts mehr im Wege. Gibt es nach wie vor jedoch die eine oder andere Herausforderung, dann poste doch einen Kommentar oder kontaktiere uns, damit wir dir weiterhelfen können.

 

Wir freuen uns auf deinen Anruf ;)

 

Señor Bizniz

In diesem Artikel möchten wir vorrangig die Unternehmer ansprechen und die grundlegenden Unterschiede zwischen Business Internet und Home&Office erklären.

 

In unserem kabelgebundenen Magenta B2B-Produktportfolio unterscheiden wir zwischen zwei Produktgruppen:

Die Einsteiger Home&Office Tarife und Advanced Business Internet Tarife. Als Kunde kann es bei unserer großen Auswahl an Magenta Business Internet Produkten schon mal passieren, dass man die Übersicht verliert und gar nicht genau weiß was am besten zu einem passt. Deshalb haben wir zur schnellen und einfachen Orientierung diesen Überblick geschrieben, um die Unterschiede zwischen einem kabelgebundenen Business Internet Produkt oder einem kabelgebundenen Home&Office (kurz H&O) Produkt aufzuzeigen. Bitte beachte, dass wir hier nicht auf unsere mobilen Internetprodukte eingehen.

 

IP Adressen - statisch, dynamisch .... warum überhaupt?

Business Internet:

Beim Business Internet gibt es statische IP Adressen, die sich bei Wartungsarbeiten oder Internetausfällen nicht ändern. Zusätzlich kann man sogar IP Netze in verschiedenen Größenordnungen bestellen. Je nachdem wie viele IP Adressen man braucht, kann man so mehrere öffentliche IP Adressen, die sich jedoch in einem eignen Netz befinden nutzen.

 

Home&Office:

Die IP Adresse bei unseren Magenta H&O Produkten ist zwar nicht dynamisch wie bei unseren kabelgebundenen Magenta Privatprodukten, bei denen sich die IP Adresse theoretisch auch täglich ändern könnte, jedoch auch nicht 100% statisch. Wenn du ein Magenta H&O oder Business FIT Produkt hast, ist deine öffentliche IP Adresse zwar deinem Produkt/Vertrag zugeordnet, ändert sich aber bei Wartungsarbeiten, weil sie Verteilergebunden ist. Wenn wir also den Verteiler, von dem du dein Internet beziehst, ausbauen, ändert sich unter Umständen auch deine IP Adresse

 

Wozu brauche ich eine statische IP Adresse?

Eine statische IP Adresse oder ein statisch geroutetes Netz benötigst du, wenn du zum Beispiel einen Server (Web, Mail, File) betreibst, auf den du oder jemand anders via Internet zugreifen soll oder Applikationen verwendest bei denen nur eine gewisse IP Adresse, oder eben ein gewisses IP-Netz, freigeschaltet und zugelassen ist. Es gibt noch zahlreiche weitere Szenarien in denen man eine statische IP braucht, aber das hier anzuführen würde den Rahmen sprengen. Solltest du dir nicht sicher sein ob du eine 100% statische IP brauchst, sprich am besten mit deinem Netzwerkadministrator.

 

Service

Business Service ist bei unseren Business Produkten stets inkludiert. Sprich du kannst uns rund um die Uhr, 7 Tage die Woche unter der Nummer 0676 20 333 kontaktieren. Im Gegensatz zum Home&Office Portfolio gibt’s bei den Business Internet Portfolio allerdings auch inkludierten und priorisierten Support. Du kannst das als kleinen Mini-SLA sehen, der nirgends aufscheint aber trotzdem vorhanden ist. Wenn dir das für dein Unternehmen nicht genug ist, dann kannst du bei allen Business Internet DSL Produkten auch höherwertige Service Level Agreement (kurz SLA) dazu bestellen. Bitte beachte, SLA’s sind aktuell bei allen Kabel Produkten nicht möglich. Die genauen Leistungsbeschreibungen für SLA AddOns findest du hier.

 

Mehrere Standorte

Benötigst du mehrere Standorte auf einer Rechnung und unter derselben Kundennummer, so ist das nur mit einem Produkt aus dem Magenta Business Internet Portfolio möglich. Auf den verschiedenen Standorten können dann weitere Business Internet Produkte bestellt werden. Wenn du also auf einem Standort mehr Bandbreite benötigst als auf einem anderen Standort (Beispiel Zentrale & Zweigstelle), dann hast du bei dem Magenta Business Internet Portfolio den großen Vorteil, dass du die beiden Standorte gemeinsam auf einer Rechnung (mit derselben Verrechnungsadresse und Verrechnungsoption) anführen kannst. Das erleichtert die Arbeit deiner Buchhaltung. Bei H&O wird hingegen jeder Standort mit einer eigenen Rechnung und eigener Kundennummer verrechnet.

 

TV

 

Unser Magenta TV Produkt ist aktuell nur bei unseren Magenta Home&Office Portfolio inkludiert. Somit kannst du als Home&Office auch die Magenta TV App nutzen.

Solltest du dennoch ein Magenta Business Internet benötigen, jedoch nicht auf Magenta TV verzichten wollen,  so können wir dir auch anbieten ein separates Magenta TV Produkt unter einer eigenen Kundennummer zu beziehen.

 

Ich hoffe, ich konnte dir so einen Überblick und eine kleine Orientierungshilfe verschaffen. Solltest weitere Fragen aufgetaucht sein, so hinterlasse mir doch einfach einen Kommentar und wir schauen uns das gemeinsam an ;)

 

 Möchtest du dich persönlich beraten lassen oder gleich bestellen, so kontaktiere uns bitte unter 0800 676 800 (Mo.-Fr. von 08:00-17:00 Uhr)

ThinkWell

Seit 14. Jänner 2020 wurde der Support für Microsofts Windows 7 offiziell eingestellt. Nichts desto trotz ist es nach wie vor eines der meist genutzten Betriebssysteme. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Doch wie mit Socken sollte man sich aufgrund einiger Löcher darüber Gedanken machen, ob man nicht mal neue kaufen sollte.

 

Windows 7 ist nämlich seit dem fehlenden Support durch Microsoft ein Sicherheitsrisiko geworden. Warum das auch dich betreffen kann, egal ob als Privatanwender oder Unternehmer, möchten wir dir kurz in diesem Artikel näher bringen.

Schwachstellen? Welche Schwachstelle?

Jede Software hat Bugs. So genannte Fehler im Code die meistens nicht weiter auffallen. Doch es gibt auch Leute die sich mit diesen Fehlern beruflich sowie privat gerne beschäftigen. Windows 7 hat laut der Schwachstellen-Datenbank CVE-Details über 1.200 bekannte Sicherheitslücken. Diese Lücken sind genau aufgelistet sowie erklärt und können von jedem Menschen nachgelesen werden. Solange es Support durch Microsoft gibt, kann man diese Lücken in Zusammenarbeit mit dieser Liste schließen. Doch wenn es keinen Support gibt, kümmert sich um diese Lücken niemand mehr, da ja der Code von Windows nicht Open Source ist.

 

Ausnahmen gibt es freilich. Behörden und Firmenkunden mit einer Volumenlizenz können den Support bis 2023 verlängern. Das kostet meist jedoch und der Ansporn von Microsoft ein altes Produkt zu Supporten wird sich wohl auch in Grenzen halten.

Wie betrifft mich der eingestellte Support von Windows 7?

Jeder PC mit Windows 7 und mit einer Verbindung ins Internet ist ein Sicherheitsrisiko. Angreifer können deine Daten auslesen oder Festplatten verschlüsseln, sodass du keinen Zugriff mehr auf deine eigenen Daten besitzt. Man stelle sich vor, was das im realen Leben bedeutet? Das wäre ungefähr so als ob du in deine Wohnung mit deinem Eigentum oder in deine Firma plötzlich nicht mehr betreten kannst. Dein Schlüssel kann die jeweilige Tür einfach nicht mehr aufsperren. Du kannst nicht mal mehr durch die Fenster sehen oder einen Schlüsseldienst holen der dir hilft. 

 

Im schlimmsten Fall werden zusätzlich deine Daten gestohlen: Firmendaten, Kundendaten, persönliche Daten, Fotos, Online Banking Daten und vieles mehr. Man sagt zwar oft „Man hat nichts zu verbergen“, doch diese Meinung ist meist nur solange gültig, solange eben noch keine persönlichen Daten gestohlen wurden. Sind diese nämlich einmal entwendet und im Internet veröffentlicht, dann bleiben sie auch dort.

 

Nicht viel harmloser ist auch die Tatsache, dass IT Systeme im Internet für Spam und als temporärer Datenhafen verwendet werden können. Das heißt unter Umständen, dass deine Internetleitung plötzlich sehr langsam ist und sich fragwürdige Daten auf deiner Festplatte befinden, die gar nicht von dir dort abgelegt wurden. Du bezahlst also für eine Internetleitung die nicht nur von dir genutzt wird, sondern auch von Unbekannten und du stellst deine Hardware für fremde Daten zur Verfügung.

Übrigens, weißt du wie viele neu entwickelte Schädlinge im Jahr 2019 entdeckt wurden?
Über 150 Millionen, das sind 410.959 Schädlinge pro Tag bzw. 285 pro Minute. Und jeder einzelne ist darauf programmiert irgendeinen Schaden, sei es durch Löschen oder Manipulieren von Daten, Stehlen von Daten, Verschlüsseln von Festplatten und vielen mehr auszulösen. Ich bin mir sicher, wenn 285 Spinnen pro Minute in deine Wohnung oder Firma spazieren würden, dann würdest du auch nicht tatenlos zusehen, oder? Mir persönlich würde ja schon eine Spinne pro Tag reichen.

 

Wichtige Schritte für Datensicherheit

Als Provider können wir natürlich keine Empfehlungen für Software oder Hardware aussprechen. Sehr wohl können wir aber darauf hinweisen, dass genutzte Software nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht. Mit Windows 7 ist dies der Fall und wir empfehlen dir bzw. deinem Unternehmen von diesem Betriebssystem besser früher als später Abstand zu nehmen, sofern der jeweilige PC/Laptop auch mit dem Internet verbunden ist oder wichtige Daten damit verarbeitet werden. Laut der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstoßen Unternehmen sogar gegen die selbige, wenn personenbezogene Daten unter Windows 7 verarbeitet werden. Es droht nicht nur ein Datenverlust sondern auch ein Imageverlust mit empfindlichen Geldstrafen ohne Versicherungsschutz.

Alle Daten sichern

Microsoft weist auf eine umfängliche Datensicherung hin, bevor das alte Betriebssystem auf ein neues Betriebssystem umgestellt wird. Mach unbedingt eine Sicherung all deiner Daten auf externe Festplatten.

Hardware Anforderungen

Microsoft empfiehlt grundsätzlich aktuelle Hardware. Kontaktiere gegebenenfalls einen Experten, solltest du mit Hardware und deren Spezifikationen nicht so vertraut sein. Die Anforderungen für Windows 10 können Sie direkt bei Microsoft einsehen: Systemanforderungen zur Installation von Windows 10

Weitere Informationen

Möchtest du weitere Informationen zu dem Ende von Windows 7, so verweisen wir auf die offizielle Seite von Microsoft „Der Support für Windows 7 endet am 14. Januar 2020

ThinkWell

Einer der wohl geheimsten Berufe ist der eines Callcenter Mitarbeiters. In unserem Business Callcenter in Graz gibt es zwei Teams die sich rund um die Uhr um deine Anliegen kümmern. Und das sogar 365 Tage im Jahr 24h am Tag. Doch was macht ein Callcenter Mitarbeiter den ganzen Tag? Was sind die Anforderungen und wie kann man sich weiterentwickeln? Spannende Fragen auf die wir in diesem Artikel genauer eingehen möchten.

 


Dienstbeginn

Der Dienstbeginn in unserem Grazer Callcenter ist je nach Woche unterschiedlich. Die frühesten Dienstzeiten beginnen um 06:30 Uhr und die spätesten um 13:30 Uhr. Spezielle Dienste wie der Nachtdienst, für die nur unsere Experten in Frage kommen, starten um 22:00 Uhr. Jeweils mit einer Dauer von 8,5 Stunden, wobei 30 Minuten Mittagspause inkludiert sind. Dazwischen gibt es noch weitere Dienste, die je nach erwarteter Auslastung und Planung etwas früher oder auch etwas später starten. Dabei nehmen die Führungskräfte so gut es geht Rücksicht auf private Termine bzw. auch die private Situation (Stichwort: Kinder). Es ist z.B. auch möglich 20 oder 30 Stunden die Woche zu arbeiten. Kommunikation und Teamwork wird bei uns groß geschrieben. Im Grunde genommen wie eine Familie, nur hat hier nicht jeder sein eigenes Zimmer. Sehr wohl aber seinen eigenen Arbeitsplatz.

 

Bei jedem Dienstbeginn gilt es schnellstmöglich alle Updates zu verinnerlichen. Neue Produkte, neue Abläufe oder auch gewisse Themen, die Kontaktanfragen von Kunden verursachen können, sollten vor dem ersten Anruf bekannt sein. Diese werden via E-Mail bzw. interne Systeme aufbereitet und verbreitet. Das kann manchmal schon etwas viel sein, vor allem wenn ein Wochenende oder ein Urlaub seit dem letzten Dienst vergangen ist. In dem Callcenter eines Telekommunikationsunternehmens merkt man richtig, wie schnell sich Technologien verändern (können). Was gestern noch brandneu war, kann morgen schon ein alter Hut sein.

Kommunikation mit dem Kunden

Unsere Kunden sind uns sehr wichtig, weshalb wir bestrebt sind jedes Anliegen schnellst- und bestmöglich zu bearbeiten. Deshalb sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Business Callcenter als Multi-Agenten ausgebildet. Das heißt, jeder Mitarbeiter kann 90% aller Anfragen von Produktinformationen, Verrechnungsauskünften über Beauskunftungen zu Herstellungen bis hin zu Inbetriebnahmen und Störungsbearbeitungen beantworten. Das ist bei der Fülle an Produkten die wir aktuell vertreiben und die letzten Jahre vertrieben haben eine ganze Menge. Denn es müssen ja nicht nur die Besonderheiten der derzeitigen Produkte und Verträge bekannt sein, sondern auch jene unserer langjährigen Bestandskunden.

 

In erster Linie werden telefonische Anfragen bearbeitet, ebenso schriftliche Anfragen via E-Mail oder Online Chat. Neu hinzugekommen ist der Business Bereich in der Magenta Community. Somit ergibt sich eine sehr hohe Kontaktanzahl pro Tag über verschiedenste Kanäle zu den unterschiedlichsten Themen und dazu mit ganz unterschiedlichstem technischem Niveau. Innerhalb von Sekunden müssen die Mitarbeiter nämlich erkennen ob technische Begriffe geläufig sind und ein technisches Gespräch geführt werden kann/soll, oder eben nicht. Wir möchten uns bestmöglich auf unsere Kunden einstellen und niemanden mit Fachbegriffen erschlagen. Im Gegensatz dazu einen Techniker auch nicht langweilen, der eben weiß warum Pakete auch mit TCP/IP in Verbindung stehen und dies kein neuer Lieferdienst ist.

 

Die restlichen 10% der Anrufe werden übrigens mit Kollegen aus speziellen Fachbereichen wie 2nd Level oder anderen administrativen bzw. technischen Teams bearbeitet. Je nach Komplexität kann sich dadurch mitunter eine längere Bearbeitungszeit ergeben, wobei wir im B2B Contact Center bestrebt sind, alle Anfragen innerhalb von 12 Stunden zum Abschluss zu bringen.

Pausen und Co

In unserem Business Callcenter arbeitet man während der ganzen Dienstzeit mit dem PC bzw. Laptop inklusive Headset. Demzufolge gilt bei uns die gesetzliche Regelung zur Bildschirmpause. Das heißt, alle 50 Minuten gibt es eine 10minütige Pause bzw. spätestens nach 2 Stunden eine 20minütige Pause. Diese kann jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter so nutzen wie sie bzw. er möchte. Wir haben an unserem Standort in Graz einen eigenen Sozialraum mit Tischfußball, Bücher, aktuellen Zeitschriften, sowie gratis Kaffee und Obst. Darüber hinaus stehen jedem Mitarbeiter 30 Minuten Mittagspause zu.

Herausforderungen die es zu meistern gilt

Doch so schön das alles klingen mag, was wir im Grazer B2B Callcenter unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten, so hoch sind auch die Ansprüche an diese. Wenn eine Firma, respektive ein Kunde durch eine Störung des Internetservices offline oder eingeschränkt ist, dann gilt es Ruhe und kühlen Kopf zu bewahren, wenn am anderen Ende der Leitung pure Verzweiflung oder keine netten Worte mehr zu hören sind. Deshalb legen wir sehr großen Wert auf fachliche Kompetenz aber auch emotionale Stärke. Wer glaubt, dass ein Callcenter Alltag keine Herausforderungen mit sich bringt, der irrt. Es gilt Probleme schnell zu erkennen, flexible Lösungen zu finden und Freundlichkeit in jedem Fall zu wahren. Aus diesem Grund gibt es seit geraumer Zeit Massage-Angebote sowie die Möglichkeit den einen oder anderen Tag via HomeOffice zu verbringen.

 

Ist der Tagesablauf eines Callcenter Mitarbeiters immer derselbe?

Im Alltag eines Callcenter Mitarbeiters gibt es natürlich Aufgaben, die sich immer wiederholen. Das Bearbeiten von Anrufen sowie von E-Mails gehören dazu. Diese Aufgaben bilden das Fundament des Tagesablaufes. Darüberhinaus gibt es jeden Tag neue Informationen über Produkte, Weiterentwicklungen oder Veränderungen im Unternehmen selbst. Letztendlich gibt es einige Tätigkeiten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit jeden Tag zu erledigen sind. Die übrigen Aufgaben und Tätigkeiten, die sich oft spontan ergeben, sorgen aber garantiert für genügend Abwechslung im Arbeitsalltag.

 

Ausbildung, Weiterentwicklung und Weiterbildung

Wer in unserem Business Callcenter in Graz mitarbeiten möchte, der wird von uns bis zu 4 Monate intern geschult. In verschiedenen Intervallen und Intensitätsstufen. Nur dadurch können wir auch sicher stellen, dass das Erlernte auch verinnerlicht wurde. Selbstverständlich hat man in diesen Intervallen auch telefonischen Kundenkontakt (Training on the Job), was diese Art des Lernmodels so spannend macht. Theorie gemischt mit Praxis. Der theoretische Inhalt betrifft das Benutzen unserer internen Systeme bis hin zu den technischen Aspekten unserer Produkte sowie der jeweiligen Technologie. Dadurch erhält man innerhalb kürzester Zeit ein fundiertes Wissen von ADSL/xDSL, vULL und ULL, Telefonielösungen, Standleitungen und MPLS bis hin zu Domain, Webhosts und Sicherheitslösungen. Weitere Produkt- und Technologieschulungen finden zudem bei Bedarf statt. Von Langeweile könnte man demzufolge nicht sprechen. Doch wer sich für die IT und deren Entwicklungen interessiert, bekommt bei uns Schulungen die seines gleichen suchen. Wer dies dann sogar gerne zertifiziert haben möchte, kann dies ebenfalls anstreben. Teilweise übernehmen wir die externen Prüfungskosten für qualitative Zertifizierungen.

Kann man sich bei Magenta bewerben?

Bei Magenta suchen wir immer wieder Menschen die etwas bewegen wollen. Für unser Business Callcenter suchen wir darüberhinaus IT begeisterte Kolleginnen und Kollegen, die keine Angst davor haben sich mit neuen Technologien auseinander zusetzen und eine positive Einstellung und Freude am Umgang mit Menschen mit sich bringen. Ganz nebenbei: Es ist nicht wichtig das ultimative Wissen über IT mitzubringen. Wer die Grundlagen versteht und darauf aufbauen möchte ist bei uns definitiv richtig. Gemeinsam kann man nämlich mehr erreichen. Unsere aktuellen Ausschreibungen kannst du unter magentatelekom.jobs/karriere-at einsehen. Falls wir dein Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf deine Bewerbung. 

 

 

Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick in unsere Magenta Welt des B2B Callcenters in Graz verschaffen und ich denke, ich spreche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenn ich sage, dass wir uns auf deinen nächsten Anruf bei uns freuen. 

ThinkWell

Obwohl jeder von uns mit Domains zu tun hat, wissen nur wenige was eine Domain wirklich ist und was man damit machen kann. Sie ist nämlich viel mehr als nur ein beliebiges Wort, das am Anfang mit www. und typischerweise am Ende mit .at oder .de oder .com endet. Gleich vorweg: Experten die den Aufbau von Domains kennen, denen wird dieser Artikel nicht viel neues sagen. Wir möchten uns eher an jene Leser richten, die auf einfache Art und Weise wissen möchten, wie das Internet und gegebenenfalls ihr Produkt funktioniert. In diesem Fall betrifft das „die Domain“.

 


 

Die Geschichte und Entstehung

Warum gibt es eigentlich Domainnamen? Und warum braucht man sowas? Nun ja, brauchen ist in dieser Hinsicht fast übertrieben. Im Grunde genommen braucht man eine Domain nicht unbedingt, denn das Internet und seine ganzen Features wie Surfen oder E-Mails empfangen und versenden funktioniert auch ganz gut ohne Domains. In der Tat basiert die grundlegende Funktion des Internets auf IP-Adressen. Auf das gehen wir aber in einem anderen Expertenartikel genauer ein. Es ist lediglich nur notwendig zu wissen, dass Domainnamen eine „bessere“ Übersetzung von IP-Adressen für uns Menschen sind. Es ist nämlich besser für alle Beteiligten wenn man sagt „Meine Webseite lautet www.magenta.at“ als „Meine Webseite lautet 212.166.122.42

 

Darüber hinaus gibt es am Ende der Domain noch die so genannte Top-Level-Domain. Auch bekannt als .at oder .de oder .com oder vielen mehr. Viele glauben, dass diese eine sogenannte „Klassifizierung“ von Webseiten ist, damit man weiß in welcher Sprache diese verfasst sind oder in welchem Land die Firma oder der Eigentümer der Webseite aufzufinden ist. Dem ist aber nicht so. Jedes Land auf der Welt hat seine eigene Top-Level-Domain und hat verschiedenste Richtlinien, damit man diese „registrieren“ bzw. „kaufen“ kann. Als Österreicher muss ich nämlich nicht zwingende eine .at Domain erwerben, ich kann auch eine .de Domain für Deutschland oder eine .cc Domain die den Kokosinseln von Australien gehört erwerben. Das kann jeder Mensch bzw. jede Firma so handhaben wir er/sie möchte. Einige Länder haben diesbezüglich Auflagen, wie z.B. das der Hauptansprechpartner auch in dem jeweiligen Land wohnen muss. Das ist beispielsweise bei der Domainendung .fr für Frankreich so.

 

Somit wissen wir durch diese zwei Absätze schon recht viel: Am Ende einer Domain ist die Top-Level-Domain zu finden, die irgendeinem Land auf dieser Welt gehört UND Domains übersetzen IP-Adressen damit z.B. ein Webserver oder Mailserver angesteuert werden kann. Doch sehen wir uns das mal genauer und langsamer an:

 

Der Aufbau einer Domain

Der Aufbau einer Domain ist immer gleich. Und damit ist nicht das www am Anfang gemeint. Das ist nämlich lediglich ein Überbleibsel aus der Steinzeit… nun ja fast – wir sind es so gewohnt, deshalb verwendet es auch jeder. Versuche doch mal eine dir bekannte Webseite, die eigentlich mit www aufgerufen wird, ohne www aufzurufen. Du wirst erstaunt sein, was dann passiert.


Eine Domain besteht also immer aus einer Subdomain, gefolgt vom Domainname und endet mit der Top-Level Domain.Bei unserer Domain www.magenta.at sieht das also so aus:

 

- die Subdomain lautet www

 -der Domainname lautet magenta

- die Top-Level-Domain lautet .at

 

Wenn man eine Domain erwirbt/kauft, dann erhält man nämlich den Domainnamen mit der Top-Level-Domain – hat man sich beim Domainnamen oder bei der Top-Level-Domain verschrieben oder geirrt kann man diese übrigens auch nicht korrigieren lassen – man muss eine neue Domain bestellen und hat mindestens für ein Jahr die doppelten Kosten, weil ja die falsch geschriebene Domain auch bezahlt werden muss.

 

Wichtig zu wissen: Jeder Domainname mit der gleichen Top-Level-Domain kann nur 1x weltweit registriert werden. Es gibt z.B. keine zweite magenta.at, sehr wohl aber eine magenta.de – weil es sich hier um eine andere Top-Level-Domain handelt. Ist deine Wunschdomain mit .at schon besetzt, dann versuche es einfach mit einer anderen Top-Level-Domain.

 

Subdomains

Subdomains sind je nach Anbieter limitiert oder unlimitiert. Sie gehören zur erworbenen Domain dazu und sind frei konfigurierbar. Die wohl bekannteste Subdomain lautet www, aber es gibt auch noch andere wie z.B. ftp oder mail. Die Funktion einer Subdomain ist es verschiedene Ziele oder auch Ports zugänglich zu machen. Webentwickler sprechen z.B. primär die Subdomain ftp an, wenn diese Daten übertragen, das E-Mailprogramm eventuell die Subdomain mail wenn E-Mails empfangen oder versendet werden. Aber man kann auch Webseiteninhalte damit steuern:

 

- die Subdomain community

- mit dem Domainnamen magenta

- und der Top-Level-Domain .at

ergibt in Summe community.magenta.at und bringt dich letztendlich zu dieser Seite, die du gerade liest. Nichts desto trotz findest du unsere Produktseiten nach wie vor unter www.magenta.at – spannend oder?

 

Typisch Subdomain

Es ist wichtig zu wissen, dass Subdomains nicht gleich automatisch funktionieren. Mit Ausnahme von Standard-Subdomains wie www, ftp und mail müssen diese nämlich von dir im Selfcarebereich, genauer gesagt im DNS-System angelegt und konfiguriert werden. Ebenfalls wichtig ist vorab zu wissen, was man mit der Subdomain tun möchte. Es gibt nämlich verschiedene Typen von Subdomains, so genannte Records,  die alle einen bestimmten Zweck erfüllen und gewisse Eigenheiten aufweisen. Einige möchte ich dir hier näher bringen:

 

A

Der A-Record ist quasi wie ein gespeicherter Kontakt in deinem Telefonbuch. Er ist dafür zuständig, dass www.magenta.at auf den Webserver 212.166.122.42 zeigt. Somit wird dir nach der Eingabe von www.magenta.at im Browser, der Inhalt des Webservers angezeigt.

 

Oder anders ausgedrückt: Rufst du z.B. auf deinem Handy die Magenta Serviceline an, so weiß dein Handy, dass die Rufnummer 0676 20333 gewählt werden muss. Der A-Record lautet in dem Fall "Magenta Serviceline" mit dem Ziel "0676 20333"

 

AAAA

Der AAAA-Record ist für die IPv6 Technologie notwendig. Er hat dieselbe Aufgabe wie der A-Record, nur wird hier keine IPv4 Adresse hinterlegt, sondern eine IPv6 Adresse wie z.B. 2001:db8::1
Du solltest so einen Record nicht anlegen oder verändern, wenn du nicht genau weißt was du tust.

 

PRT

Dieser Record, auch Pointer genannt, ist das Gegenstück des A-Records bzw. AAAA-Records. Er sagt dir im Grunde genommen welche IP-Adresse für welchen Host-Eintrag zuständig ist. So einen Record kannst du meist nicht direkt verwalten, sondern über den Provider deiner IP-Adressen. Das ist aber auch etwas kompliziert und wird wohl auch in einem anderen Expertenartikel erklärt.

 

CNAME

Den CNAME-Record verwendet man um Aliase für einen definierten A-Record festzulegen. Am besten erklärt man das via Beispiel: Du hast z.B. den A-Record www mit dem Ziel 212.166.122.42 angelegt. Das ergibt für die Domain magenta.at die Funktion www.magenta.at mit dem Ziel 212.166.122.42 – möchtest du nun auch die Subdomain willkommenauf mit dem gleichen Ziel nutzen, dann legst du den CNAME-Record willkommenauf IN CNAME www an. Als Ergebnis kannst du nun willkommenauf.magenta.at im Browser eingeben und du siehst den gleichen Inhalt wie www.magenta.at

Warum braucht man das? Weil Webserver die Funktion bieten die Subdomain zu erkennen um dann gegebenenfalls einen anderen Inhalt anzuzeigen. Wie eben diese Seite mit der Subdomain community

 

Legen wir die Funktion des CNAME-Records auf den Alltag um, dann ist das so als ob man Visitenkarten mit unterschiedlichen Design und verschiedenen Spezialgebieten verteilt. Die Firma ist immer die gleiche (der typische A-Record), doch es gibt ein gewisses Design mit Marketingtext um Ärzte als Kunden zu gewissen (ein CNAME-Eintrag), dann eine Visitenkarte mit einem anderen Design und Marketingtext um Frisöre als Kunden zu gewinnen (ein weiterer CNAME-Eintrag). Man kann so viele Visitenkarte wie man mag designen und anlegen – ähnlich dem CNAME-Eintrag.

 

Übrigens: Man kann auch mehrere Ebenen von Subdomains anlegen. Soll heißen, es muss nicht bei der ersten Subdomain aufhören, wie z.B. willkommenauf.magenta.at – es ist sogar möglich z.B. herzlich.willkommenauf.magenta.at anzulegen. Nichts desto trotz bleibt eine Top-Level Domain immer ganz rechts, in diesem Fall .at und der Domainname links daneben, in diesem Fall magenta – wenn du das verstanden hast, kannst du auch nicht mehr so schnell in die Irre geführt werden.

 

MX

Der wichtigste Eintrag damit du E-Mails für deine Domain empfangen kannst, sofern du einen E-Mail Server betreibst bzw. dein Provider dir einen zur Verfügung stellt. Dieser Eintrag kann übrigens auch verschiedene Prioritäten aufweisen. Wenn man einen primären Mailserver und einen sekundären Mailserver betreibt, so sind zwei MX-Einträge festzulegen. In der Regel musst du diesen Wert gar nicht ändern. Die Standardwerte beinhalten nämlich meist den Mailserver deines Providers damit du mit deiner Domain E-Mails senden und empfangen kannst – sofern du eben auch ein Postfach angelegt hast.

 

Zu Verdeutlichung was ein MX-Record macht, bedienen wir uns als Vergleich einem Briefkasten bei der Post. Standardmäßig werden dir Briefe an deine Wohnadresse zugestellt – quasi der Standard MX Eintrag deines Providers. Du kannst im Urlaub auch eine alternative Zustelladresse festlegen – das ist quasi wie der zweite MX-Eintrag. Und wenn du eigene MX-Server betreibst, dann ist das so als ob du ein Postfach eröffnest und deine ganzen Sendungen dort zugestellt werden.

 

NS

Der NS-Record ist der wichtigste Eintrag damit deine Domain so funktioniert wie sie funktioniert. Die IP-Adresse die hier hinterlegt ist, sagt jedem Server auf dieser Welt wer die Domain, Subdomains und Mailserver, also die ganzen Einträge die wir hier besprechen, verwaltet. Das kann klarerweise nur ein Server sein und der wird hier bekannt gegeben. Meist wird noch ein zweiter Server eingetragen, der als Backup dient falls der erste Server nicht erreichbar ist. Beide Server die hier eingetragen sind, sind meist jene deines Providers weil er technisch gesehen für die Domains zuständig ist. Du kannst jedoch auch andere IP-Adressen eintragen sofern dies notwendig ist.

 

In unsere bekannt Welt übersetzt können wir den NS-Record als Melderegistereintrag sehen. Das Melderegister in Graz verwaltet meine Wohnadresse als gemeldeter Bürger der Stadt Graz. Ich kann meine Wohnadresse nicht in Wien oder Salzburg anmelden, weil ich dort nicht wohne. Würde ich jedoch z.B. nach Salzburg umziehen, dann verliert das Meldeamt in Graz meine Zuständigkeit und das Meldeamt in Salzburg übernimmt nun diese Verwaltung.


TXT

Der TXT Record ist der unproblematischste Eintrag des ganzen DNS-Systems. Du kannst hier einen Text definieren, der dann bei der Domainabfrage in gewissen Tools angezeigt wird. Google arbeitet z.B. mit einem TXT-Eintrag damit man seine Domain für Google Analytics verifiziert. So weiß Google, dass die Domain definitiv dem Benutzer gehört, der sich für Google Analytics und diese Domain angemeldet hat. Warum? Weil nur der Domaininhaber in der Regel die DNS-Einträge verwaltet und so einen TXT-Eintrag setzen kann.

 

Mit was könnte man diesen TXT-Eintrag in der typischen Welt vergleichen? Fast so wie die Aufkleber auf dem Briefkasten „Bitte keine Werbung“. Der Vergleich hinkt etwas weil ja quasi jeder so einen Aufkleber auf jeden Briefkasten kleben könnte, doch wir gehen jetzt mal davon aus, dass das nur die Eigentümer bzw. Empfänger der jeweiligen Briefkästen tun "dürfen". Der Aufkleber ist also nur ein Hinweis oder Text den jemand lesen kann, es ist jedoch keine bindende Anweisung oder ähnliches.

 

Rechtliches

Eine Domain ist etwas öffentliches, deshalb gibt es auch gewisse Dinge zu berücksichtigen sind. Wie z.B. das Markenrecht – natürlich kann man sich verschiedenste Domains registrieren sofern diese noch frei sind. Verletzt man jedoch ein Markenrecht kann es passieren, dass einem die Domain weggenommen wird. Allerdings hängt das auch von vielen anderen Faktoren ab. Mitunter kauft die jeweilige Firma dir die Domain ab und du verdienst somit Geld. Doch das ist aber oft komplizierter als gedacht, denn nicht jedes Unternehmen erwirbt jede Domain nur weil sich die Top-Level-Domain unterscheidet.

 

Da wir aber gerade gelernt haben, dass man ja jede Subdomain anlegen und auf ein Ziel deiner/meiner Wahl leiten kann, liegt es auf der Hand dass man eben eine Subdomain als Domainersatz definiert.

 

Als Beispiel:

Die Konkurrenz schnappte sich die Domain domainerklärung.at und ich würde auch gerne diese Domain besitzen – was aber nicht geht, weil ja die Konkurrenz schneller war. Was kann man nun machen? Nun, man kann versuchen eine Alternative zu finden und/oder auf eine andere Top-Level-Domain zu wechseln. Was nicht so gut ist wäre die Domain erklärung.at zu erwerben – OK, das ist noch sehr gut – und dann eine Subdomain mit dem Namen domain zu erstellen, damit man als Ergebnis domain.erklärung.at erhält was unter Umständen als Irreführung zur Domain domainerklärung.at der Konkurrenz abgeleitet werden kann. Dieses Beispiel gab es in der Vergangenheit öfters und kann recht teuer werden.

 

DSGVO

Domains bzw. deren Inhaber sind in der Regel öffentlich einsehbar; ähnlich wie einem Telefonbucheintrag. Mit der DSGVO änderte sich jedoch diese Situation, weshalb Privatpersonen geschützt werden. Sprich der Inhaber einer Domain ist nun nicht mehr so einfach einsehbar. Sehr wohl aber die Daten eines Unternehmens, sofern die Domain für eine Marke oder ein Unternehmen registriert wurde. Dies gilt es bei Abfragen für so genannte whois-Abfragen zu beachten.

 

Tipps

Schweigen ist Gold

Möchte man eine Domain erwerben, dann sollte man dies möglichst heimlich tun – erzähle niemanden davon, da es nämlich passieren kann, dass dir die Domain weggeschnappt wird. Das ist vor allem dann ärgerlich wenn du bereits Visitenkarten drucken hast lassen und noch mehr ärgerlich wenn es eine sehr gute Domain war. Alternativen sind bei Domainnamen oft schwer zu finden. 

Daten up2date halten

Der Provider der deine Domain/s verwaltet muss immer die aktuellsten Kontaktdaten von dir erhalten. Dies ist notwendig, damit die Domains mit einem so genannten whois-Update auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Änderst du also deine Wohn- oder Firmenadresse so gib deinem Provider Bescheid, dass dieser explizit ein whois-Update deiner Domain/s mit der neuen Adresse auslöst. So erreichen dich stets wichtige E-Mails, sollte etwas mit der Domain nicht stimmen oder der Webinhalt z.B. durch Hackerangriffe fragwürdig geworden sein. Manche Länder bzw. Registare entziehen den Kunden übrigens die Domain, wenn die Daten nicht korrekt bzw. up2date sind.

Nicht auf Fake-Mails reinfallen

Es gibt immer wieder Fake-E-Mails die vermitteln, dass die Domain bald abläuft oder irgendeine Zahlung ausständig ist. Falle nicht auf solche E-Mails herein! Wichtige Informationen versendet primär dein Provider – mit Ausnahme von Inhaberwechseln bei Domains – das ist allerdings auch ein eigener Expertenartikel. Im Zweifelsfall frage stets bei deinem Provider nach, vor allem wenn Zahlungen in der E-Mail angekündigt sind.

Auf Profis vertrauen

Domains kann man fast überall erwerben – auf den ersten Blick unterscheidet sich nur der Preis. Prüfe deshalb gut bei wem du Domains erwirbst und verwaltest. Oft benötigt man mehr als nur eine schlichte Domainreservierung, wie z.B. 24h Support oder Expertenunterstützung. Bei Magenta haben wir übrigens jahrelange Erfahrung mit Domains weshalb auch starke Marken bei uns registriert und verwaltet werden.

 

Möchtest du eine Domain bei uns erwerben, dann empfehle ich dir unsere Domainproduktseite unter www.magenta.at/business/domains/ bzw. den dort enthaltenen Domaincheck. Ach übrigens: Du kannst eine Domain auch zu uns umziehen ;)

 

 

 

Ich hoffe ich konnte dir nun diese fremde Welt der Domains näher bringen. Bei Fragen scheue nicht diese als Kommentar zu hinterlegen, ich kümmere mich so schnell als möglich um eine Antwort oder Lösung.

 

ThinkWell

Nachdem ich im Artikel „Was ist eigentlich eine Domain?“ erklärt habe, warum es überhaupt Domains gibt und wie diese aufgebaut sind, möchte ich diesmal auf einige vertragliche und rechtliche Dinge zu sprechen kommen. Ich versuche dabei stets das doch recht trockene Thema so interessant wie möglich zu gestalten O:)

 

Wem gehört eigentlich eine Domain?

Eine Domain gehört entweder einer Einzelperson oder einem Verein, Organisation oder Unternehmen. Wichtig ist dabei zu wissen, dass Einzelpersonen in der gesamten EU durch die DSGVO bei Domains nicht öffentlich einsehbar sind. Warum erwähne ich das hier? Weil man jede Domain und deren Eigentümer öffentlich einsehen bzw. abfragen kann. Man nennt das bei einer Domain eine whois-Abfrage (englisch: ‚who is‘ = ‚wer ist').

whois-Abfrage

Eine whois-Abfrage kann man für jede Domain machen. Eine recht übersichtliche Abfrage kannst du z.B. auf whois.domaintools.com durchführen. Trage dazu einfach die Domain und die entsprechende Top-Level Domain in das Abfragefeld ein:

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Ein Klick auf „Search“ sollte dann nach wenigen Sekunden einige Informationen liefern, die ich dir hier genauer erklären möchte:

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Spannend oder?
Bitte vergiss nicht: Wenn du eine Domain abfragst die einer Privatperson gehört, dann siehst du nur die Registrardaten - nicht die Daten des Eigentümers. Allerdings kann man diese Daten bei berechtigtem Interesse auch erheben lassen. Berechtigtes Interesse ist dann vorhanden, wenn man z.B. die Domain kaufen möchte oder ein Recht (Urheberrecht, Markenrecht, etc.) verletzt wurde.

 

Jede Registrierungsstelle einer Top-Level Domain bietet ebenfalls eine eigene whois-Abfrage die sich meist aber nur auf diese Top-Level Domains beschränkt:

 

Was bedeutet das für mich wenn ich eine Domain besitze?

Wenn du eine Domain besitzt, dann bedeutet das für dich, dass du verpflichtet bist, das eine whois-Abfrage aktuelle Daten beinhalten muss. Es gibt, wie schon im Artikel  „Was ist eigentlich eine Domain?“ erwähnt, Registrierungsstellen die dir die Nutzungsrechte einer Domain entziehen, sollte festgestellt werden, dass die dort hinterlegten Daten veraltet sind. 

 

Überprüfe deshalb 1x jährlich deine eigenen Domaindaten über eine whois-Abfrage und korrigiere gegebenenfalls die dort hinterlegten Daten bei deinem Domain-Registrar bei dem du die Domain verwaltest und bezahlst. 

Ich möchte eine Domain kaufen, die schon registriert ist

Wenn du dich mit dem derzeitigen Domaininhaber geeignet hast, dann kannst du einen Domain-Inhaberwechsel auslösen. Wichtig: Löse keinen Domain-Inhaberwechsel einer Domain aus, wenn der derzeitige Domaininhaber nichts davon weiß oder diesen auch nicht abgesegnet hat. Das verursacht nur viel Aufwand und viel Ärger. 

 

  1. Erkundige dich beim derzeitigen Domaininhaber bzw. Registrar nach dem so genannten Auth-Code (Authentifizierungscode) - mittels diesem Code kann man Domains bequem und schnell übertragen bzw. transferieren
  2. Bestelle die gewünschte Domain bei deinem Domain-Registrar und aktiviere im Bestellprozess die Option "Ich möchte einen Provider- bzw. Inhaberwechsel veranlassen", z.B. bei uns unter www.magenta.at/business/domains/
  3. Im Zuge des Bestell- bzw Herstellungsprozesses erfragen wir den Auth-Code
    1. Gibt es keinen Auth-Code so übermitteln wir ein Formular für den Inhaberwechsel. Dies muss von dir wie auch vom alten Domaininhaber ausgefüllt und unterzeichnet und an uns retourniert werden
      1. Oft werden dann innerhalb des Herstellungsprozesses E-Mails an beide Vertragspartner versendet, die einen Bestätigungslink enthalten
      2. Wichtig: Der bisherige Domaininhaber bekommt diese E-Mail auf jene E-Mail Adresse die im whois ersichtlich ist
      3. Das jeweilige E-Mail mit den Bestätigungslinks hat nur eine begrenzte Gültigkeitsdauer - deshalb ist es wichtig, dass man im Vorfeld alle Punkte und Kosten mit dem bisherigen Domaininhaber abklärt
  4. Ist der Auth-Code korrekt dann wird der Domaintransfer bzw. Inhaberwechsel innerhalb von 24h in die Wege geleitet - dies wird meist via E-Mail bestätigt.

Was ist bei einem Domainumzug bzw. Inhaberwechsel zu beachten?

Egal ob eine Domain von einem Provider zu einem anderen übersiedelt wird oder der Inhaber einer Domain wechselt, es gibt immer gewisse Punkte zu beachten auf die ich hier kurz eingehen möchte:

 

  • Eine Domain kann man umziehen wohin man quasi möchte. Besitzt du eine .at-Domain und möchtest mehr Service oder mehr Features, weil ein anderer Provider dir diese anbietet, dann kannst du mit deiner Domain wechseln. Beachte dabei jedoch auch folgende Punkte:
  • Jeder Umzug einer Domain setzt alle Grundeinstellungen des DNS-Systems zurück - das heißt, wenn du eigene DNS-Einträge wie Subdomains oder spezielle Mailservereinstellungen bzw. auch E-Mailkonten und E-Mail Weiterleitungen hinterlegt hast, dann musst du diese bei deinem neuen Provider wieder neu einrichten. Dies passiert nicht automatisch und ist oft durch den Kunden selbst durchzuführen.
  • Die Kosten können sich bei Umzügen und Inhaberwechseln überschneiden - sprich wenn du bei deinem bisherigen Provider für die Domain das Entgelt im Voraus bezahlt hast, dann muss er dir dieses nicht zwangsläufig zurückerstatten. Im gleichen Zug verlangt allerdings der neue Provider ebenfalls das Registrierungsentgelt der Domain, weil er diese ja für die (meistens) nächsten 12 Monate entrichten muss. So ergeben sich Überschneidungen und Mehrkosten, die du ebenfalls berücksichtigen solltest.
  • Sichern, Sichern, Sichern - Auch wenn du "nur" deine Domain umziehen möchtest und den Webspace beim alten Provider belässt, es empfiehlt sich in jeder Hinsicht eine Datensicherung. Datenbanken, Webdateien der Webseite oder E-Mailboxen - egal was, sichere es bevor du einen Wechsel in die Wege leitest. Lieber zu viele Daten sichern, als später ohne Daten dasitzen. 

 

Falls du nun deine Domain zu Magenta umziehen möchtest, dann freut uns das. Wir haben Experten die dich in jedem Fall unterstützen können. Solltest du noch Bedenken oder offene Fragen haben, dann nutze die durchaus praktische Kommentarfunktion. ;)

ThinkWell

Häufig stößt man bei Produkten im Internetbereich und E-Mail Postfächer auf die Abkürzungen POP3, SMTP oder IMAP. Doch was bedeuten eigentlich diese Abkürzungen und wie betrifft uns das als Kunde? Diese Fragen versuche ich in diesem Beitrag zu beantworten, in der Hoffnung, dass deine E-Mail-Verwaltung dadurch komfortabler und verständlicher wird.

Die Protokolle

Jeder Datenaustausch im Internet und zwischen Servern oder Endgeräten findet über so genannte „Protokolle“ statt. Diese Protokolle sind definieren wie das Zusammenspiel zwischen allen Beteiligten auszusehen hat und wie man grundsätzlich kommuniziert. Ähnlich wie Straßenverkehrsregeln an dich sich jeder zu halten hat. E-Mails unterliegen den Protokollen POP3, SMTP oder IMAP. Und je nachdem ob eine verschlüsselte Verbindung stattfindet, kann diese noch via SSL gesichert sein – doch SSL betrachten wir in Ruhe in einem anderen  Beitrag. Grundsätzlich ist das Standardprotokoll für E-Mail Empfang bzw. Versand das POP3- und das SMTP-Protokoll – die zwei gehören übrigens immer zusammen. IMAP ist eine Weiterentwicklung und bietet andere Vorteile, ist dafür aber auch „egoistischer“ und möchte, wenn überhaupt, nur mit SMTP zusammenarbeiten. Warum? Sehen wir uns diese drei Protokolle mal genauer an:

Das POP3 Protokoll

Wenn jemand von POP3 redet, dann meint er damit die E-Mail Einstellungen die für den E-Mail Empfang zuständig sind – also nur dem reinen Abholen von neuen E-Mails damit diese auf deinem PC, Smartphone oder wo auch immer geladen und angezeigt werden. Allerdings ist POP3 auch etwas egoistisch und holt immer alle E-Mails vom Server ab und gibt diese letztendlich dem Programm das mit POP3 eingerichtet ist und von dir aufgemacht wurde. Sprich nach dem Abholen hat der Server keine E-Mails mehr zum Abholen, alle E-Mails befinden sich nun auf dem einen Endgerät.

 

Wenn wir das auf unsere Welt umlegen, dann könnte man das mit einem Drucker vergleichen. Ein Dokument wird einmal auf dem Drucker ausgedruckt (das sehen wir jetzt mal als „E-Mail“) und du schickst einen Mitarbeiter mit dem Ausweis „POP3“ (das ist unser „Endgerät“) zum Drucker hin um dieses Dokument abzuholen.  Wenn der Mitarbeiter das Dokument vom Drucker abgeholt hat, dann steht es keinem anderen Mitarbeiter mehr zur Verfügung. Je nachdem welchen Mitarbeiter (sprich PC, Laptop oder Smartphone) du zum Drucker schickst, hat eben nur dieser dieses Dokument.

 

Wie du siehst gibt es dadurch einen erheblichen Nachteil: Wenn du mehrere Endgeräte verwendest, dann weißt du irgendwann nicht mehr, welches Endgerät welche E-Mails gespeichert hat und es kommt zu großen Datenmissständen. POP3 ist also nur sinnvoll, wenn du nur ein einziges Endgerät für den E-Mail Empfang verwendest.

Das IMAP Protokoll

IMAP ist eine Weiterentwicklung und kann neben E-Mails empfangen auch E-Mails senden. Genaugenommen empfängt und sendet IMAP nicht, sondern es synchronisiert. Sprich du kannst mit IMAP E-Mails auf mehreren Endgeräten lesen und versenden. Jedes Endgerät das mit IMAP eingerichtet ist, hat demzufolge den gleichen E-Mail Datenstand. Egal ob du auf deinem Smartphone ein E-Mail schreibst und versendest, via IMAP hat dein Laptop dieses E-Mail nach wenigen Minuten ebenfalls. Das wirkt sich übrigens nicht nur auf das Empfangen und Versenden von E-Mails aus, sondern auch auf das Verschieben in Ordner oder dem Löschen von E-Mails an sich.

 

Wenn wir das wieder auf das Beispiel mit dem Drucker vergleichen, dann ist das so als ob jeder Mitarbeiter mit dem Ausweis „IMAP“ eine Kopie des Dokuments vom Drucker holt. Jeder Mitarbeiter mit dem Ausweis „IMAP“ kann nun dieses Dokument abholen und anzeigen. So lange bis das Dokument gelöscht wird oder von einem Mitarbeiter mit dem Ausweis „POP3“ geholt wird. Und weil der Mitarbeiter mit dem "POP3" Ausweis richtig egoistisch ist, nimmt er auch allen Mitarbeitern mit dem Ausweis "IMAP" die Dokumente weg, die er soeben vom Drucker geholt hat.

 

Das SMTP Protokoll

Mit SMTP sind nun zu guter Letzt die Postausgangsservereinstellungen gemeint, sprich jene E-Mail bzw. Servereinstellungen die den E-Mail Versand regeln. SMTP arbeitet primär mit POP3 zusammen, kann aber auch bei IMAP verwendet werden. Im Gegensatz zu den anderen zwei Protokollen (POP3 und IMAP) speichert SMTP nichts, sondern kümmert sich nur darum das eine E-Mail versendet wird. Kannst du also keine E-Mails versenden, dann gibt’s eventuell Probleme bei den SMTP Einstellungen.

 

Vergleichen wir das wieder mit unserem Drucker, dann ist SMTP als das Datenkabel zwischen PC und Drucker anzusehen. Wenn das Kabel defekt ist, dann kannst du auch kein Dokument zum Drucker senden. Egal wie viele Seiten du im Word oder im Excel erstellt und zum Drucker gesendet hast, es wird eben nicht funktionieren.

Wann soll man nun welches Protokoll verwenden?

Verwendet man nur ein Endgerät um E-Mails einer E-Mail Adresse bzw. eines E-Mail Postfachs zu lesen, dann kann man das mittels POP3 & SMTP realisieren. Man muss sich nur im Klaren sein, dass alle E-Mails verloren sind, wenn das Endgerät plötzlich defekt ist oder gestohlen wurde.

Möchte man jedoch, dass

  • der E-Mail Server alle E-Mails trotzdem gespeichert hat, obwohl man ein oder mehrere Endgeräte verwendet um E-Mails einer E-Mail Adresse bzw. eines E-Mail Postfachs zu empfangen und zu senden und
  • überall der gleiche Datenstand betreffend E-Mails und Anhänge vorhanden ist,

 

dann sollte man die E-Mail Einstellungen primär mittels IMAP konfigurieren.
Doch Vorsicht, nicht alle Anbieter unterstützen IMAP kostenlos, da IMAP nämlich auch mehr Speicherplatz auf dem Mailserver benötigt, da ja alle deine E-Mails und deren Anhänge dort gespeichert sind. Außerdem empfiehlt es sich, alle Endgeräte auf IMAP umzustellen, da sonst eine POP3 Konfiguration deinen ganzen Datenstand deiner E-Mail Adresse bzw. deines E-Mail Postfachs durcheinander bringen kann.

 

Wie lauten die E-Mail Konfigurationseinstellungen bei Magenta Business?

Wenn du nur ein Endgerät einrichten möchtest dann kannst du POP3 und SMTP verwenden:

  • Der Benutzername ist stets die jeweilige E-Mail Adresse, die man abfragen möchte – hast du z.B. die Domain „keine.at“ mit dem Postfach „habe“, dann lautet der Benutzername habe@keine.at
  • Das Passwort ist uns nicht bekannt, das hast du selbst in der E-Mail Administration für diese E-Mail Adresse vergeben – ist das Passwort dir nicht mehr bekannt, dann logge dich einfach in unsere E-Mail Administration ein und setze es neu.
  • Der POP3 Server lautet: mail.mymagenta.business mit Port 995 (mit SSL) oder Port 110 (ohne SSL)
  • Der SMTP Server lautet: mail.mymagenta.business – Port 465 (mit SSL) oder Port 25 (ohne SSL) oder alternativ Port 587 (ohne SSL)
  • Hinweis: Bei SMTP muss die Option „SMTP-Authentifizierung erforderlich“ aktiviert sein, dabei gelten die gleichen Einstellungen wie beim Posteingangsserver (also mit Benutzername und Passwort)

 

Wenn du mehrere Endgeräte für eine E-Mail Adresse bzw. ein E-Mail Postfach verwendest oder willst, dass der E-Mail Server deine E-Mails trotzdem speichert, dann verwende IMAP:

  • Der Benutzername ist stets die jeweilige E-Mail Adresse, die man abfragen möchte – hast du z.B. die Domain „keine.at“ mit dem Postfach „habe“, dann lautet der Benutzername habe@keine.at
  • Das Passwort ist uns nicht bekannt, das hast du selbst in der E-Mail Administration für diese E-Mail Adresse vergeben – ist das Passwort dir nicht mehr bekannt, dann logge dich einfach in unsere E-Mail Administration ein und setze es neu.
  • Der IMAP Server lautet: mail.mymagenta.business mit Port 993 (mit SSL) oder Port 143 (ohne SSL)
  • Der SMTP Server lautet: mail.mymagenta.business – Port 465 (mit SSL) oder Port 25 (ohne SSL) oder alternativ Port 587 (ohne SSL)
  • Hinweis: Bei SMTP muss die Option „SMTP-Authentifizierung erforderlich“ aktiviert sein, dabei gelten die gleichen Einstellungen wie beim Posteingangsserver (also mit Benutzername und Passwort)

Wie kann ich mein Endgerät bzw. meine Software für den Empfang und das Versenden von E-Mails nun konfigurieren?

Es gibt bereits unzählige Anleitungen im Internet, die eine Konfiguration bzw. eine Einrichtung erklären, hier eine Liste der gängigsten:

 

 

Ich hoffe ich konnte dir neues Wissen rund um E-Mails vermitteln. Bei Fragen scheue nicht diese als Kommentar zu hinterlegen, ich kümmere mich so schnell als möglich um eine Antwort oder Lösung.

ThinkWell

Als Magenta Business Kunde mit einem Kabelgebundenen Produkt bzw. Service oder mit einem Domain- bzw. Webhostprodukt steht dir unser Customer Service Center, kurzum CSC unter dem Link https://csc.magentabusiness.at/ zur Verfügung. Dieses B2B Kundenportal möchte ich dir in diesem Artikel ganz kurz näher bringen.

 

Bitte beachte, dass dieses Kundenportal exklusiv für Magenta Business zur Verfügung steht und Tools zur Verwaltung dieser Produkte und Services bietet. Hier kannst du übrigens auch deine E-Mails abrufen und E-Mail Postfächer verwalten, Änderungen diverser Konfigurationen vornehmen, Statistiken abrufen und vieles anderes mehr.

Überblick

Dieses Kundenportal ist deine Wahl wenn du als Magenta Business Kunde folgendes tun möchtest:

  • Erstellen eines neuen 6-stelligen KundenPINs zur Authentifizierung bei telefonischen Anfragen
  • Ändern des Passworts für die Single-Sign-On Daten deiner Kundennummer
  • Ändern bzw. Ergänzen deiner Kundendaten wie Adresse, E-Mail Adresse oder Telefonnummer
  • Hinterlegung einer eigenen Rechnungsadresse für deine Kundennummer
  • Ändern der Zahlungsart zwischen Erlagschein und SEPA-Lastschrift inkl. Zahlungsdetails
  • Aktivierung bzw. Deaktivierung der Online Rechnung sowie E-Mail Adresse für dessen Empfang
  • Aktivierung bzw. Deaktivierung für den Magenta Newsletter sowie E-Mail Adresse für dessen Empfang
  • Bekanntgabe von technischen Ansprechpartner und deren Kontaktdetails
  • Abfrage und Download deiner Online Rechnungen via PDF, sofern aktiviert
  • E-Mail Administration deiner zugeordneten Postfächer
  • Sowie weitere Administrationspanels je nach bezogenem Produkt (z.B. Webhost-Verwaltung, VoIP-Administration, u.v.m.)

 

Login und dessen Daten

Wie bereits ganz oben erwähnt, erreichst du das Customer Service Center unter der Adresse https://csc.magentabusiness.at/ - als Logindaten gelten die sogenannten Single-Sign-On Daten. Doch was sind überhaupt die Single-Sign-On Daten und wo kannst du diese finden?

Die Single-Sign-On Daten

Als Single-Sign-On-Daten werden jene Daten bezeichnet, die man im Zuge einer Bestellung festgelegt hat. Sie bestehen aus einer E-Mail Adresse und einem benutzerdefiniertem Passwort und sind zugleich neben dem KundenPIN eine primäre Authentifizierung für unsere Kunden. Sprich wer den KundenPIN oder die Single-Sign-On Daten kennt, kann alle möglichen Vertrags- oder Konfigurationsänderungen auslösen.

Ich habe keine Single-Sign-On Daten

Wenn du deine Single-Sign-On Daten noch nicht kennst, so steht dir unter https://csc.magentabusiness.at/ auf der rechten Seite die Option "Ich habe keine Single-Sign-On-Daten" zur Verfügung. In diesem Fall wirst du auf ein Formular umgeleitet und kannst nach Bekanntgabe deiner B2B Kundennummer und diversen Authentifizierungsdaten deine persönlichen Single-Sign-On Daten anfordern.

Ich habe meinen Single-Sign-On Benutzer vergessen

Wenn du bereits für deine B2B Kundennummer die Single-Sign-On Daten aktiviert und irgendwann mal erhalten hast, dann kannst du deinen Benutzer natürlich nochmals anfordern. Klicke dazu einfach unter https://csc.magentabusiness.at/ auf der rechten Seite die Option "Ich habe meinen Benutzernamen vergessen" an und teile uns mit, um welche Kundennummer es sich handelt. Wir senden dir dann umgehend den Single-Sign-On Benutzer an die hinterlegte E-Mail Adresse.

 

Achtung: Ist die hinterlegte E-Mail Adresse nicht mehr aktuell oder nicht abrufbar, dann verwende bitte die oben erwähnte Option "Ich habe keine Single-Sign-On Daten" - wir setzen uns dann mit dir in Verbindung.

Ich habe mein Passwort vergessen

Wenn du deinen Single-Sign-On Benutzer kennst, dass Passwort jedoch vergessen wurde, dann kannst du ein neues Passwort setzen. Klicke dazu einfach unter https://csc.magentabusiness.at/ auf der rechten Seite die Option "Ich habe mein Passwort vergessen" an und teile uns mit, um welche Kundennummer es sich handelt. Wir senden dir dann eine Passwort-Änderungsoption an die hinterlegte E-Mail Adresse.

 

Achtung: Ist die hinterlegte E-Mail Adresse nicht mehr aktuell oder nicht abrufbar, dann verwende bitte die oben erwähnte Option "Ich habe keine Single-Sign-On Daten" - wir setzen uns dann mit dir in Verbindung.

Kunden-/Vertragsdaten

Nach einem erfolgreichen Login sollte dir zumindest das Panel "Kundendaten ändern" zur Verfügung stehen. Wenn du gar keine Optionen angezeigt bekommst, so nimm bitte Kontakt mit uns auf. Gegebenenfalls müssen wir noch die eine oder andere Option bei deiner Kundennummer aktivieren.

 

Das "Kundendaten ändern" Panel ist quasi das Herzstück deiner Magenta B2B Kundennummer. Du kannst hier alle möglichen Daten ändern und Optionen de-/aktivieren die ich bereits am Anfang des Beitrags erwähnt habe. Das sind unter anderem:

  • Erstellen eines neuen 6-stelligen KundenPINs zur Authentifizierung bei telefonischen Anfragen
  • Ändern des Passworts für die Single-Sign-On Daten deiner Kundennummer
  • Ändern bzw. Ergänzen deiner Kundendaten wie Adresse, E-Mail Adresse oder Telefonnummer
  • Hinterlegung einer eigenen Rechnungsadresse für deine Kundennummer
  • Ändern der Zahlungsart zwischen Erlagschein und SEPA-Lastschrift inkl. Zahlungsdetails
  • Aktivierung bzw. Deaktivierung der Online Rechnung sowie E-Mail Adresse für dessen Empfang
  • Aktivierung bzw. Deaktivierung für den Magenta Newsletter sowie E-Mail Adresse für dessen Empfang
  • Bekanntgabe von technischen Ansprechpartner und dessen Kontaktdetails

 

Der KundenPIN

Der eine oder andere mag sich vielleicht fragen, was der KundenPIN ist. Nun, im Grunde genommen ist er eine sehr wichtige und primäre Authentifizierungsmöglichkeit für Vertrags- oder Konfigurationsänderungen via Telefon. Der KundenPIN ist eine 6-stellige Zahlenfolge und gerade im Zuge der DSGVO zu einem wichtigen Bestandteil für unsere Businesskunden geworden. Wirst du nach dem KundenPIN im Zuge eines telefonischen Supports bei uns gefragt, so kannst du mit diesem z.B. eine Konfigurationsänderung deines Modems, deiner VOIP Einstellungen oder auch deiner Vertragsdaten auslösen. 

 

Der KundenPIN wird übrigens nur im Customer Service Center angezeigt und kann auch nur dort auf neue, zufällige 6-stellige Zahlen geändert werden, die per sofort gültig sind.

SSO-Daten Änderung

Nach erfolgreicher Authentifizierung im Customer Service Center kannst du auch das Passwort deiner Single-Sign-On Daten ändern. Wir empfehlen dies übrigens immer dann, wenn der Verdacht besteht, dass diese Daten Dritte kennen. 

Kundendatenänderung

Unter dem Punkt "Kundendatenänderung" kannst du alle deine Kundendaten ändern. Bitte beachte, dass sich im Falle einer Änderung der Firmendaten unser Team Kontakt mit dir aufnimmt, um erforderliche Dokumente wie z.B. Firmenbuchauszug anzufordern. Wichtig in diesem Zusammenhang: Du kannst durch eine Änderung deiner Kundendaten keinen Umzug eines Services veranlassen. Wir behandeln Installationsadressen von Produkten und Services eigenständig. Möchtest du zugleich einen Umzug veranlassen, so nimm bitte Kontakt mit uns auf.

Rechnungsadressdaten

Natürlich ist es auch möglich eine eigene Adresse für Rechnungen zu hinterlegen. Das macht z.B. dann Sinn, wenn du diese gleich an deinen Buchhalter übermitteln möchtest. Wichtig: Zahlungsmahnungen werden stets an die Kontaktdaten unter deinen Kundendaten gesendet. 

Technischer Support

Im Business Bereich gibt es für jedes Thema meist eigene Ansprechpartner. Damit z.B. dein externer IT-Partner deine Produkte bei uns ebenfalls supporten lassen kann, sollten dessen Kontaktdaten bei deiner Kundennummer hinterlegt sein. Somit darf jene Person, die als technischer Ansprechpartner unter deiner Kundennummer angeführt ist, dein Produkt supporten und bekommt natürlich auch Unterstützung von uns. Wichtig: Es werden an die angeführten Personen keine Rechnungen oder Vertragsdaten beauskunftet. Du kannst übrigens mehrere technische Ansprechpartner hinterlegen.

Online Rechnungen

Möchtest du deine Rechnungen künftig per E-Mail anstatt per Post erhalten, dann ist die Online Rechnung ein Feature für dich. Wenn du diese Option mit einer E-Mail Adresse aktivierst, so erhälst du alle zukünftigen Rechnungen bequem als PDF. Bitte beachte, dass dies nicht für rückwirkende Rechnungen möglich ist.

Fazit

Wie du siehst, kannst du bei uns sehr viel selbst administrieren. Weitere Kundenpanels folgen in künftigen Expertenartikeln. Solltest du Fragen zu dem soeben beschriebenen Customer Service Center haben, so poste diese doch unten als Kommentar. Ich kümmere mich so schnell als möglich um eine Antwort oder Lösung.

 

ThinkWell

HTTPS ist der neue Sicherheitsstandard bei Webseiten und wird natürlich auch bei unseren Magenta Webhost Produkten forciert. Damit du als bestehender Magenta Webhost Kunde die korrekte Migration auf die neue Webhost Plattform PLESK durchführen kannst, zeigt dir dieser Beitrag diesmal was es mit dem (alten) HTTPDOCS bzw. HTTPSDOCS Ordner auf sich hat und wie man diese zusammenführt.

 

Noch ein Vorwort: Dieser Artikel ist für Magenta Webhost Kunden gedacht, die bereits länger in einem Vertragsverhältnis mit uns stehen und auf den Zugangsdaten gegebenenfalls ein UPC oder inode Logo erkennen.

 

Vorwort

Diesen Beitrag haben wir für unsere bestehenden Webhost Kunden geschrieben, weil sich auf der neuen Webhostplattform PLESK die Verwendung mit SSL und den jeweiligen Verzeichnissen grundlegend ändert. Aus der Vergangenheit heraus gibt es nämlich auf den alten Webhosts zwei Verzeichnisse namens "httpdocs" und "httpsdocs" - letzteres war für den Webinhalt unter dem Aufruf https:// zuständig. 

 

Diese Verzeichnisstruktur ist nun obsolet geworden und gilt es im Zuge der Migration zu bereinigen. Die folgenden Schritte helfen dir dabei, deinen Magenta Webhost auf das neue Handling umzustellen. Übrigens für alle Eiligen: Der Webhostinhalt muss sich nun im primären Ordner /httpdocs befinden.

 

Login

Um zur neuen Webhost Verwaltung PLESK zu gelangen, musst du dich mit deinen Kundendaten in das Customer Service Center kurzum https://csc.magentabusiness.at/ einloggen. Nach dem Login steht dir der Punkt "Webhost/Domain Administration" zur Verfügung. Klicke diesen Punkt an, damit sich PLESK öffnet. 

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Webhosting-Verwaltung

In der Webhosting-Verwaltung klicke im oberen Menü auf „Gehostete Domain“ oder „Hosted Domains“.

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Du sollten jetzt eine Übersichtsseite mit deinen Domains und evtl. einigen "Dummy-Links" sehen. Diese "Dummy-Links" sind für das Testen von Website-Inhalten ohne direkten Domainbezug gedacht (z.b. Ihre.Domain.65.webhosting.upc.biz).


Klicke auf deine Domain bei der ein Webhost hinzugefügt wurde. Dies ist erkennbar, wenn rechts in der Spalte Webhosting der Eintrag "Apache-Websites (Webspace xxxxxx)" aufscheint:

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Webhost Tools

Du solltest nun die "Websites-Tools" sehen. 

Wenn du mehrere Webhosts bei uns besitzt, besteht die Möglichkeit das du die Website-Tools nicht siehst, da die gewählte Domain eventuell auf einem  anderen Webhost liegt. Klicke in diesem Fall auf den Webhost selbst damit die zugewiesene Domain ausgewählt wird.

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Der Webseiten-Speicherort wird dir auf der Übersichtsseite ganz unten angezeigt. In diesem Beispiel lautet der Unterordner "Ihre.Domain.at":

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Achtung: Der FTP-Speicherort unterscheidet sich von dem angezeigten Speicherort! Verbindest du dich via FTP auf den Webhost, so lautet die Ordnerstruktur für dieses Beispiel "/webspace/httpdocs/Ihre.Domain.at" bzw. "/webspace/httpsdocs/Ihre.Domain.at"

 

Sichern der Webhostdaten

Bevor nun die Option aktiviert wird das nur noch ein WebOrdner samt SSL Verschlüssung gültig ist, empfehlen wir an diesem Punkt alle Daten zu sichern. Dies ist am einfachsten mittels FTP Programm wie z.B. FileZilla. Bitte beachte bei einer Sicherung aller Webhostdaten auf deinen lokalen PC, dass alle Daten im Ordner /webspace heruntergeladen bzw. gesichert werden.

 

Aktualisierung des httpdocs Ordners

Damit wir mit der Umstellung fortfahren können, muss dir bewusst sein, dass unter PLESK nur noch ein Verzeichnis unter /webspace zur Anzeige von Webinhalten herangezogen wird. Dies ist der Ordner /httpdocs. Stelle demzufolge sicher, dass dieser a) befüllt ist und b) die aktuellsten Dateien für den anzuzeigenden Webinhalt beinhaltet. Notfalls kopiere den Inhalt des Ordners /httpsdocs nach /httpdocs

 

Zusammenlegen des httpdocs bzw. httpsdocs Ordners

Wechsle nun auf die "Webhosting-Einstellungen" unter den Webhost-Tools:

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Um diese Einstellungen zu bearbeiten, musst du ganz unten auf den Button "Bearbeiten" klicken:

csc_webhost_einstellungen_bearbeiten.png.68eb9b9622cb33d7ee30e54ba08e6a7a.png

 

Du kannst nun einige Features deines Webhosts ändern, wie unter anderem die Option "Zusammengelegter HTTP/HTTPS Ordner" aktivieren:

csc_webhost_einstellungen_httpsdocs.png.7a386a48d176d9a00e705c5c79ad2c93.png

 

Achtung: Dies ist eine Option die nicht rückgängig gemacht werden kann! Stell demzufolge sicher, dass du die oben erwähnten Punkte - insbesondere eine Datensicherung - durchgeführt hast.

 

Mit einem Klick auf "Übertragen" speicherst du die getätigte Einstellung. Versuche anschließend deinen Webhost bzw. deine damit verknüpfte Domain mittels Browser aufzurufen. Alle Daten werden nun aus dem Ordner /webspace/httpdocs/ bezogen. Sollte also etwas fehlen oder nicht erwartungsgemäß funktionieren, dann überprüfe bitte diesen Ordner.

 

SSL und https via htaccess realisieren

Wenn auf deinem Webhost ein SSL Zertifikat installiert ist, dann macht es natürlich Sinn alle http-Anfragen auf https umzuleiten. Dies ist mittels .htaccess Datei sehr einfach zu realisieren. Stelle dazu einfach sicher, dass sich im Ordner wo sich deine index.html oder index.php Datei, auch eine .htaccess Datei befindet. Wenn nicht, dann lege diese einfach an. Beachte unbedingt den Punkt im Namen: .htaccess

 

Der Inhalt ist relativ unspektakulär:

# http auf https//www. umleitung
<IfModule mod_rewrite.c>

RewriteEngine On
RewriteCond !{HTTPS} off
RewriteRule ^(.*)$ http://www.%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.
RewriteRule ^(.*)$ https://www.%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]

</IfModule>

 

Speichere die Datei ab und lade sie in das Verzeichnis wo die erwähnte index.html oder index.php deines Webhostauftritts liegt. Somit werden nun alle http://www.domainname.tld Anfragen auf https://www.domainname.tld umgeleitet.

 

Die Umstellung ist dadurch erledigt. Solltest du weitere Fragen zu dem soeben behandelten Artikel haben, so poste diese doch unten als Kommentar. Ich kümmere mich so schnell als möglich um eine Antwort oder Lösung.

PS: Solltest du auf den Geschmack einer eigenen Webseite gekommen sein, so schnapp dir doch eins von unseren Webhost Produkten ab €2,90/Monat. Ein Überblick findest du auf https://www.magenta.at/business/cloud-it/webhosting - weitere Anleitungen rund um unsere Webhost Produkte findest du zudem unter https://www.magenta.at/business/faq#!technische+fragen/anleitungen/webhost/frage/2881

 

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