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Was tun bei keiner bzw. schlechter Internetverbindung? 12 Tipps aus dem Service

Was tun bei Problemen mit der Internetverbindung? Was kann man selbst prüfen ohne den Kundenservice zu kontaktieren? Und ist wirklich die Internetverbindung zu langsam bzw. offline oder gibt’s nicht doch ein anderes Problem? Wir haben diesmal 12 Tipps für dich gesammelt, wenn die Verbindung ins Internet nicht so ganz flott geht, wie man es gewohnt ist oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr vorhanden ist.

 

Ganz wichtig: Alle Tipps sind aus vielen Situationen gesammelt und können bei dir zutreffen, müssen aber nicht. Versuche demzufolge jeden Tipp durchzulesen und insofern auszuprobieren, wenn er für dich wenig Aufwand bedeutet und du auch Nerven dafür hast. Manche sind recht schnell durchgeführt, andere brauchen etwas mehr Zeit können sich für die Zukunft jedoch positiver auswirken. Auf alle Fälle stehen dir unsere Kolleginnen und Kollegen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

 

Tipp Nr 1: Alle Rechnungen beglichen?

Es ist zwar ärgerlich und für viele auch peinlich, doch es kommt öfters vor als man denkt: Die eine oder andere Rechnung wurde nicht eingezahlt und der Anschluss ist nun gesperrt. In diesem Fall müssen die offenen Rechnungsbeträge so schnell als möglich beglichen werden, damit der Anschluss wieder aktiviert werden kann.

 

Ein Tipp am Rande: Umstellen auf E-Bill mit Einzugsermächtigung. Somit werden alle Rechnungen automatisch beglichen und Rechnungskontrollen können bequem via PDF vorgenommen werden. Dies kann man als Business Kunde übrigens ganz einfach im Customer Service Center durchführen.

 

Tipp Nr 2: Houston... haben wir ein Problem oder nur ich?

Wenn ein PC, Laptop oder Smartphone nicht mehr ins Internet kommt, so muss nicht zwangsläufig der ganze Anschluss offline sein. Am besten lässt sich die Ursache insofern eingrenzen, dass man mehrere Endgeräte prüft. Gibt es z.B. im Heimnetzwerk zwei Computer und der eine kann nach wie vor im Internet surfen der andere jedoch nicht, so ist die Ursache zu 99% auf dem zweiten Computer zu suchen. Das ist übrigens auch dann der Fall, wenn ein Computer mit voller Geschwindigkeit im Internet surft und der andere nicht. In diesem Fall empfehle ich übrigens auch eine intensive Suche nach Computerviren oder andere Schadsoftware.

 

Tipp Nr 3: Ein Reboot löst oft viele Probleme

Die typische Frage unsere Kollegen im Callcenter lautet „Haben Sie das Modem oder den PC schon neu gestartet?“ – viele unserer Kunden finden diese Frage oft lächerlich und bestätigen das obwohl hin und wieder das Gegenteil der Fall ist. Dies endet dann in einem recht langem Supportgespräch die dem Kunden erstens Zeit und zweitens auch Nerven kostet. Irgendwann wird dann doch das eine oder andere Gerät neu gestartet und es funktioniert alles wie gewünscht.

 

Was ist passiert? Wenn das Modem schon länger online ist bzw. läuft so kann es passieren, dass Routinen im Modem selbst durch die vorgenommene Programmierung nicht mehr ganz rund laufen. Wie bei einem PC der immer langsamer wird desto mehr Programme man öffnet und desto länger dieser läuft. Die beste Abhilfe ist ein Neustart beider Geräte. Für das Modem empfehle ich persönlich den Stromstecker zu ziehen, ca. 10-20 Sekunden zu warten und erst dann den Strom wieder anzustecken.

 

Tipp Nr 4: Netzwerkadapter eingeschalten?

Klingt komisch, ist es auch. Denn die Sache mit dem deaktivierten Netzwerkadapter ist gerade durch Tastaturkürzel und einem Auslösen der selbigen schnell passiert. Einmal falsch gedrückt und schon hat man seine WLAN-Karte deaktiviert. Deshalb am besten den Status der Netzwerkadapter prüfen. Vielleicht ist ja das LAN-Kabel auch nicht richtig eingesteckt und schon ist das Surfvergnügen eingeschränkt. Übrigens: Wenn es mit dem WLAN gar nicht klappt, dann empfiehlt sich die Verbindung mit einem LAN-Kabel zu testen. Unter Windows hilft es auch oft, den jeweiligen Netzwerkadapter einfach mal zu deaktivieren, kurz zu warten und wieder zu aktivieren.

 

Tipp Nr 5: WLAN Störquellen reduzieren

Wer Probleme mit dem WLAN Signal und dessen Verbindung hat, dem lege ich eine genaue Prüfung seiner Umgebung ans Herz. Ein WLAN Router sollte immer höher platziert werden als dessen Empfänger. Jedes andere Gerät mit kabellosen Verbindungen (Wie z.B. ein Babyphone, Bluetooth Kopfhörer, etc.) kann das WLAN Signal jederzeit negativ beeinflussen. Ein Mindestabstand von ca. 2-3m zu anderen Signalquellen sollte angestrebt werden. Desto näher man sich übrigens beim WLAN-Empfänger befindet, desto besser sollte auch der WLAN Empfang an sich werden bzw. sein.

 

Tipp Nr 6: Eigene Netzwerkkomponenten prüfen

Einige unserer Kunden verwenden neben dem Magenta Modem/Router noch weitere Netzwerkkomponenten wie z.B. eigene Router oder Repeater. Das auch diese Endgeräte dem Phänomen „Nach einem Reboot ist alles gut“ unterliegen, liegt auf der Hand. Doch sollte dies nicht zum Erfolg führen so stelle bitte sicher, dass eine Internetverbindung zwischen dem Endgerät (also z.B. einem Laptop) und unserem Magenta Modem ohne eigene Netzwerkkomponenten funktioniert. Ist dies der Fall, dann ist die Fehlerursache im eigenen Netzwerk zu suchen.

 

Ein Tipp am Rande: Verwendet das eigene Netzwerkgerät, also z.B. der zusätzliche Router eine eigene Konfiguration, dann ist diese auf Fehlerquellen zu prüfen. 

 

Tipp Nr 7: Firewall Konfiguration

Zum Schutz im Internet gibt es Firewalls. Manche sind Hardware-basierend, andere Software-basierend. Letzteres kann man sogar gratis beziehen bzw. ist unter Windows sogar enthalten. Erfährt diese Software im Hintergrund ein Update, dann kann die Internetverbindung schon mal den Geist aufgeben bzw. beeinträchtigt sein. Am einfachsten erkennt man das, wenn man einfach mal die Firewall deaktiviert und dann versucht eine Webseite anzusurfen. Funktioniert das ohne Probleme, bei eingeschalteter Firewall jedoch nicht mehr, so ist die Quelle des Problems einwandfrei identifiziert.

 

Tipp Nr 8: Ping DNS

Diesen Tipp kennst du eventuell auch von unseren Servicemitarbeiterinnen und Servicemitarbeitern. Klicke unter Windows auf Start > Ausführen (oder Windows-Taste + R) und gebe den Befehl cmd ein.

 

Windows Ausführenfenster

 

Nach einem Klick auf Enter bzw. OK wirst du mit einem DOS-Fenster konfrontiert. Keine Sorge, das ist nur eine Emulation innerhalb von Windows. Gib in diesem Fenster nun den Befehl ping 8.8.8.8 ein und drück auf Enter. Es werden durch diesen Befehl 4 kleine Pakete an den DNS-Server von Google gesendet. Dadurch kannst du erkennen, ob du grundsätzlich online bist, denn man kann davon ausgehen, dass die DNS-Server von Google wohl kaum offline sind.

 

ping 8.8.8.8

 

Ist in dem Fenster die Zeile Pakete Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 erkennbar, dann funktioniert grundsätzlich deine Internetverbindung. Wurden hingegen alle Pakete verloren oder nur ein paar, dann ist deine Verbindung ins Internet fehlerhaft. Versuche dich dann an den vorherigen Tipps zu orientieren.

 

Tipp Nr 9: Ping Domain

Wenn der vorherige Tipp funktioniert hat, aber trotzdem keine Webseiten aufgerufen werden können, dann scheitert es wohl am DNS. Unter dem Artikel https://community.magenta.at/blogs/entry/186-was-ist-eigentlich-eine-domain/ habe ich ja bereits erklärt, dass hinter jeder Adresse wie google.com auch ein Server mit einer IP-Adresse steht. Im vorherigen Tipp haben wir geprüft ob IP Adressen im Internet erreichbar sind. Doch funktioniert auch die Umwandlung von Domainname auf IP Adresse?

 

Öffne wieder ein DOS Fenster, sofern du es schon geschlossen hast und gib nun den Befehl ping google.com ein.

 

ping www.google.com

 

Ist in dem Fenster die Zeile Pakete Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 erkennbar, dann funktioniert deine Internetverbindung. Doch Sie ist eventuell langsam oder es gibt noch andere Probleme, wie z.B. im nächsten Tipp erwähnt. Wurden hingegen alle Pakete verloren aber im vorherigen Tipp alle Pakete empfangen, dann sind deine DNS Einstellungen fehlerhaft oder die eingetragenen DNS-Server sind aktuell offline.

 

Wie kann man einen anderen DNS Server verwenden?

Normalerweise werden die DNS Server von Magenta bei jedem unserer Kunden automatisch eingetragen. Allerdings kann man auch andere DNS Server eintragen. z.B. jene von Google. Dazu öffnet man einfach die Systemsteuerung unter Windows und wechselt zu den Netzwerkverbindungen bzw. den Netzerwerkadaptern. Hat man seinen Netzwerkadapter identifiziert, mit dem man verbunden ist, so ist dieser mit der rechten Maustaste anzuklicken und im Dropdownmenü der Eintrag Eigenschaften auszuwählen:

 

adapter_eigenschaften.png.bfb060122badcf26fa38d059fca53824.png

 

Danach navigierst du zum Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klickst wieder auf Eigenschaften:

 

eigenschaften-lan_verbindung.png.3838179f11292b8183a26b059393b742.png

 

In diesem Fenster kannst du nun im unterem Abschnitt die eigenen DNS Server eintragen. Bitte stelle jedoch sicher, dass du gültige DNS Server verwendest und dich auch nicht vertippst - sonst funktioniert zwar deine Internetverbindung aber du kannst keine Webseiten mehr aufrufen. In diesem Beispiel sind übrigens die gültigen Google DNS Server angeführt:

 

eigenschaften-lan_verbindung_dns_8888.png.f0aa3e5072a09a82888b97f6b2457920.png

 

Ein ganz persönlicher Tipp am Rande: Man ist dazu geneigt das neue Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6) zu verwenden. Klingt neuer und in gewissen Foren preist man es als Zukunft an. Allerdings ist diese Zukunft zum Teil noch etwas weit entfernt. Soll heißen, wenn du deinen Laptop oder PC auf das v6 Protokoll konfigurierst, versteht eventuell dein Router oder dein Drucker nicht mehr deinen PC. Dies kann soweit gehen, dass du nicht einmal mehr online kommst um nach Hilfe zu "googeln". IPv6 ist sicher mal die Zukunft, allerdings noch nicht in diesem Jahr.

 

Tipp Nr 10: Eine Wartung bzw. einen Ausfall erkennen

Unser Netz ist eines der stabilsten überhaupt. Damit das so ist, werden regelmäßige Wartungen und Ausbauten vorgenommen. In diesem Zeitraum kann es passieren, dass dein Anschluss kurzzeitig offline ist oder nicht so ganz rund läuft. Unsere Techniker sind jedoch bestrebt, jeden Ausfall so kurz wie möglich zu halten. Künftige Wartungsarbeiten werden auf unserer Webseite unter https://www.magenta.at/business/stoerungsabfrage/ angekündigt.

 

Tipp Nr 11: Du bist gar nicht offline

Ja, auch das haben wir schon öfters im Service erlebt. Es wird eine bestimmte Webseite versucht aufzurufen und diese wird aber einfach nicht geladen. Man startet das Modem neu, den PC, doch nichts hilft.

 

Es stellte sich heraus, dass unser Kunde gar nicht offline war, ganz im Gegenteil alles funktionierte einwandfrei. Nur die besagt Webseite hatte Probleme und war für einen Tag nicht erreichbar. Deshalb am besten auch andere Webseiten aufrufen, wenn es mal nicht so ganz mit der Internetverbindung klappt. Vielleicht liegt das Problem ja doch ganz woanders. Die Webseite http://www.downforeveryoneorjustme.com/ prüft übrigens diese Situation für dich. Sprich ist die gewünschte Webseite nur für dich nicht erreichbar oder für alle anderen auch nicht.

 

Tipp Nr 12: Zeit für ein Upgrade

Wenn die Internetverbindung zwar grundsätzlich funktioniert, aber die Geschwindigkeit doch eine ISDN Verbindung von vor 20 Jahren gleicht, dann sollte man die Gelegenheit nutzen und mal seinen Vertrag prüfen. Vielleicht gibt dieser nämlich nicht viel mehr Geschwindigkeit her als eigentlich möglich wäre. Unsere aktuelle Produktpalette findest du übrigens unter https://www.magenta.at/internet/internettarife bzw. für B2B Kunden unter https://www.magenta.at/business/internet-festnetz/alle-internettarife

 

 

Ich hoffe diese 12 Tipps haben eventuell das eine oder andere Problem behoben und dir steht einem schnellen Surferebnis nichts mehr im Wege. Gibt es nach wie vor jedoch die eine oder andere Herausforderung, dann poste doch einen Kommentar oder kontaktiere uns, damit wir dir weiterhelfen können.

 

Wir freuen uns auf deinen Anruf ;)

 

  • Cool 2


2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Danke - gute Punkte! :)
Was ich noch wichtig finde - speziell natürlich bei LTE Modems, dass man auch auf den Empfang achten sollte.
Ggfs. mehrere Positionen im Haus/Wohnung testen und auch an eine externe Antenne denken, wenn gar nichts geht.
Da geht oft richtig viel - alleine schon dann, wenn man das Modem einfach mal an einem anderen Platz steht.
Und bedenken - der Platz des Modems ist nicht in Stein gemeiselt - Veränderungen draußen können immer wieder auch Veränderungen beim Empfang drinnen bewirken und dann kann eine neue Position wieder Verbesserungen bringen.

LG
Christian 

  • Cool 3

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